Aus dem Maximilianeum
 Sehr geehrte Damen und Herren,

auch an diesem verlängerten Wochenende mit Feiertag morgen darf ich Sie mit einer Ausgabe meines Newsletters erfreuen. Im Landtag liegt eine arbeitsreiche Sitzungswoche hinter uns und in der kommenden dürfen wir Parlamentarier es auch mal ein paar Tage ruhiger angehen lassen, denn es sind Herbstferien und da ist dann im Hohen Haus eine Woche kein Betrieb. 

Corona ist leider mit ziemlicher Wucht zurück. Wir alle hätten darauf sehr gut verzichten können. Vor allem sind überwiegend nicht geimpfte Menschen davon betroffen und infizieren sich in diesen Tagen bedauerlicherweise am meisten bei uns in Bayern. Darum nochmals meine eingehende Bitte an alle, die noch nicht geimpft sind: Lassen Sie sich bitte jetzt impfen und schützen Sie damit nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen in Ihrem Umfeld. Danke! 

Die gute Nachricht dieser Woche ist für mich ganz klar: Das Volksbegehren zur Auflösung des Bayerischen Landtags ist gescheitert und zwar mehr als deutlich. Nur knapp über 200.000 Unterstützer haben dafür unterschrieben. Das entspricht gerade mal rund 2% aller wahlberechtigten Bayern. Damit wurde dieses Begehren auf allerfeinste demokratische Weise behandelt. Der Landtag kann wie gehabt weiterarbeiten und das ist gut so. 

Zwei meiner Top-Themen dieser Woche sind mein Besuch an der Modeschule an der Beruflichen Schule B5 in Gostenhof sowie ein Denkmal für die "Unsichtbaren". Nun wünsche ich Ihnen allen einen schönen letzten Oktober-Sonntag und morgen ein besinnliches Allerheiligen. 

Nächsten Sonntag erscheint mein Newsletter mit einer Sonderausgabe! Seien Sie gespannt! 

Mit besten Grüßen
Ihre

Alphornbläser in der Oberpfalz

Aus Nürnberg: 
Barbara Regitz, MdL unterwegs im Stimmkreis Nürnberg-Nord – Besuch in der Modeschule
Barbara Regitz, MdL (links), Studiendirektorin Andrea Stendebach (Mitte), Cornelia Trinkl, Berufsmäßige Stadträtin/Referat für Schule und Sport (rechts); Foto: privat
Unterwegs in ihrem Stimmkreis Nürnberg-Nord besuchte die CSU-Landtagsabgeordnete Barbara Regitz die Berufliche Schule B5 im Stadtteil Gostenhof gemeinsam mit der Schulreferentin der Stadt Nürnberg Cornelia Trinkl. Die Beruflichen Schulen in Nürnberg bieten den Schülerinnen und Schülern ein vielfältiges Angebot der Berufsausbildung. Hier können sie von der Erstausbildung über Fort- und Weiterbildung Abschlüsse erwerben. Dazu ist an der Schule modernste Technik ebenso nötig wie in den Betrieben. 

Im Gebäude der Reutersbrunnenschule befindet sich die Modeschule. Die stellvertretende Schulleiterin Andrea Stendebach zeigte der Abgeordneten beim Rundgang die vorhandene gute technische Ausstattung, angefangen von einem 3D- Drucker und 3D Design-Programm bis hin zur Laser-Graviermaschine sowie Fortbildungen im CAD Programmbereich. Das Lehrerkollegium wird intern und extern über Fachpersonal ausgebildet. Die Schule stellt den Schülern und Schülerinnen für ihre Ausbildungszeit neueste Technik zur Verfügung. „Wofür brauchen Schneiderinnen und Schneider einen 3D-Drucker?“ erkundigte sich Barbara Regitz und erfuhr, dass zu den Ausbildungsinhalten von Änderungen über das Kreieren eines neuen Kleidungsstücks bis hin zu Accessoires alles gelehrt wird und dabei auch ein 3D-Drucker zum Einsatz kommt. Die Modezukunft wird hier ganzheitlich erlebt. 

Ein großes Highlight für die Schüler und Schülerinnen ist die Premiere der digitalen Modenschau, die am 26.10.2021 im Admiral-Filmpalast in Nürnberg stattfand. An diesem Projekt zeigte sich, dass nicht nur die großen Modehäuser ihre Modelle an besonderen Locations in Szene setzen und diese dann digital dem Publikum präsentieren. Dank der Förderung mit Projektmitteln der Stadt Nürnberg wurde es der B5 Modeschule somit ermöglicht, diesem Trend zu folgen und die Abschlussmodelle des Schuljahres 2020/2021 in einem Kurzfilm als digitale Modenschau via Publikum zur Schau zu stellen. Barbara Regitz ist vom Projekt begeistert und freut sich über die Förderung der Stadt Nürnberg. 

Die nächste Herausforderung wird der Umzug der Beruflichen Schule B5 sein. „Wir platzen hier aus allen Nähten“, begründete Andrea Stendebach die Raumnot. „Wir freuen uns auf große, helle Räume mit viel Platz für unsere Schüler und Schülerinnen.“ Barbara Regitz wünscht der Modeschule alles Gute. Mit den Worten „Weiterhin viel Erfolg, Freude und das richtige Gespür für Innovationen. Danke für das gute Miteinander von Lehrkräften und Jugendlichen. An diesem Ort macht das Lernen und Arbeiten Spaß“ verabschiedete sie sich und weiß jetzt schon, dass bald ein Besuch im neuen Gebäude stattfinden wird.

Aus Nürnberg: 
Ein Denkmal für die „Unsichtbaren“
Barbara Regitz, MdL mit der Kammerschauspielerin Adeline Schebesch vor dem Plakat der fiktiven Denkmäler; Foto: privat
Wer durch Nürnberg geht, kommt an vielen Denkmälern vorbei, die alle eines gemeinsam haben: Sie stellen Männer dar, die - zugegeben – etwas Großartiges geleistet haben. Aber wird man da der Gesellschaft der jeweiligen Zeit gerecht? Was ist mit Frauen, die ebenfalls für unsere Geschichte maßgeblich sind? Starke Frauen haben ebenfalls die( Stadt-)Geschichte geprägt wie Caritas Pirckheimer, Dr. Dr. Berta Kimpfmüller oder Maria Sibylla  Merian. 

Mit der Kunstaktion „Die Unsichtbare“ sind aktuell im öffentlichen Raum Plakate zu entdecken, die in der Stadtgesellschaft das Thema zur Diskussion anregen wiollen. Dargestellt werden 20 Frauen, die Besonderes geleistet haben, stellvertretend für die Verdienste zahlreicher anderer Nürnberger Frauen. Dadurch soll sichtbar werden, was eigentlich fehlt. 

Denn auch Frauen haben Geschichte geschrieben, waren Heldinnen, Forscherinnen und Erfinderinnen. Mit dieser Aktion soll auf die Unverhältnismäßigkeit von Denkmälern von Männern und Frauen in der Erinnerungslandschaft hingewiesen werden. Es wurden 20 Frauen aus unterschiedlichen Disziplinen und Arbeitsgebieten gewählt und ihnen ein fiktives Denkmal an passender Stelle zugewiesen. Die Leistungen dieser Frauen könnten auch als Vorbild für gegenwärtige und zukünftige Generationen dienen. 

Die CSU-Abgeordnete Barbara Regitz, MdL machte auf einem Stadtspaziergang an einem Plakat Halt und diskutierte mit der Kammerschauspielerin Adeline Schebesch über das Ziel, Frauen sichtbar zu machen. „Im Wort DENKMAL steckt schon Denk mal nach! Die Kunst- und Plakataktion ist hervorragend geeignet, um bedeutende Frauen in den Fokus zu rücken und das Bewusstsein zu schärfen, auch Frauen mit einem Standbild zu ehren. Und es gibt sie: Frauen, die Hervorragendes geleistet haben und ein Denkmal verdient hätten“, so Barbara Regitz.

Aus dem Landtag: 
Barbara Regitz, MdL bei PLENUM TV zu aktuellen Themen
Barbara Regitz, MdL im Interview mit Plenum TV
Eine feste Institution der Landtagspresse ist PLENUM TV. Dort werden die Abgeordneten sämtlicher Fraktionen immer wieder zu aktuellen Themen befragt.
In dieser Woche stand u.a. auch Barbara Regitz, MdL vor der Kamera und nahm zu folgenden Fragen von PLENUM TV Stellung.

PLENUM TV: Welche Impulse möchten Sie setzen, um die Beziehung für die bayerisch-tschechische Freundschaft zu stärken? 

Regitz: Wir wollen die sehr guten Beziehungen zwischen Tschechien und Bayern weiter intensivieren. Schon jetzt gibt es einen regen Austausch auf den kommunalen Ebenen und auch auf innerhalb einer bayerisch-tschechischen Parlamentariergruppe. Dafür haben wir uns immer stark gemacht. Wir haben dafür gesorgt, dass sich Bayern als Motor der deutsch-tschechischen Beziehungen versteht und zum Beispiel bereits 2014 eine eigene Repräsentanz in Prag eröffnet hat. Gute Nachbarschaft heißt, sich zu kennen, sich auszutauschen und Beziehungen zu pflegen. Sprache ist für mich dabei der Schlüssel der Kommunikation. Vor allem im Grenzraum, aber nicht nur dort, ist die Sprache ein absolut wichtiger Aspekt. Deswegen liegt für uns der Schlüssel in den Beziehungen zwischen Bayern und Tschechien im Ausbau der bayerisch-tschechischen Sprachoffensive – von der Kita bis zur Hochschule. 

PLENUM TV: Die Vermittlung von Leihmüttern ist in Deutschland nach dem Adoptionsvermittlungsgesetz gesetzlich verboten. Wie stehen Sie zur Forderung, das Konzept der Leihmutterschaft in Bayern zu legalisieren? 

Regitz: Für Betroffene ist ein unerfüllter Kinderwunsch ein ernstes, schwieriges Thema und v.a. ein sehr persönliches. In Deutschland und den meisten europäischen Ländern sind Leihmütter verboten. In Deutschland bedeutet Mutter die Frau zu sein, die das Kind geboren hat und nicht ein Auftraggeber. Das ist gut so. Der Schutz des Kindes steht im Mittelpunkt, ebenso die Würde der Frau. Kinder sind keine Ware. Den Vorstoß der FDP sehe ich darum höchst kritisch. Die Rechtslage ist vollkommen ungeklärt und das kann sowohl „einen Streit um das Kind“ als auch eine beiderseitige Ablehnung des Kindes zur Folge haben. Aber wer am Ende am meisten darunter leidet, steht schon jetzt fest: das Kind und das möglicherweise ein Leben lang.

Der Bayerische Landesfrauenrat hat neu gewählt

Der Bayerische Landesfrauenrat (BayLFR) ist ein Zusammenschluss von derzeit 54 Landes-Frauenverbänden und Frauengruppen gemischter Landesverbände. Er vertritt insgesamt knapp vier Millionen Frauen in Bayern und ist überkonfessionell, überparteilich und unabhängig. Seit seiner Gründung 1973 trägt er zur Verwirklichung von Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft bei. 

Als neue Präsidentin wurde Monika Meier-Pojda vom Soroptimist International Deutschland Club München-Schwabing gewählt. Sie folgt auf Hildegund Rüger, die nach 16-jähriger Amtszeit den Staffelstab in neue Hände legte. 

Dr. Christiane Nischler-Leibl die Leiterin der Abteilung Frauenpolitik, Gleichstellung und Prävention im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, begrüßte die neue Präsidentin und dankte Hildegund Rüger für ihr außerordentliches Engagement und ihre erfolgreiche Arbeit. 

Barbara Regitz, MdL: „Ich gratuliere der neuen Präsidentin Meier-Pojda und wünsche Ihr und Ihrem Team alles Gute. Mein Dank geht an Hildegund Rüger für Ihr langjähriges Engagement. Ganz besonders freue ich mich, dass Franken mit Sandra Schäfer und Katharina Geiger im engen Vorstand vertreten ist.“
Die neu gewählte Präsidentin  Monika Meier-Pojda Foto: Bayerischer Landesfrauenrat

Aus dem Plenum
EU-Geldpolitik: Stabilität statt immer neuer Schulden
Klares Nein zur ultralockeren Geldpolitik der EU: Per Dringlichkeitsantrag haben wir uns dafür eingesetzt, dass der EU-Stabilitäts-und Wachstumspakt nicht weiter aufgeweicht wird. Auch für Klimainvestitionen sollen die Verschuldungsregeln nicht außer Kraft gesetzt werden. In unserem Dringlichkeitsantrag wird die Staatsregierung aufgefordert, im Bund durchzusetzen, dass der im Zuge der Corona-Krise bis Ende 2022 ausgesetzte Stabilitäts- und Währungspakt wirksam bleibt. Schuldenaufnahmen und Haushaltsdefizite der Mitgliedstaaten sollen damit auch weiterhin gedeckelt bleiben. Damit Europa und der Euro stabil bleiben.


Foto: CSU-Fraktion

2022 wird JAHR DER JUGEND
Die CSU-Landtagsfraktion macht 2022 zum Jahr der Jugend - das hat die CSU im Landtag auf den Weg gebracht. Für unseren jugendpolitischen Sprecher Matthias Enghuber, MdL ein ganz wichtiges Signal: „Unsere jugendpolitischen Initiativen und der direkte Austausch mit den Jugendlichen sollen im kommenden Jahr in den Mittelpunkt der politischen Arbeit rücken!“
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Barbara Regitz  
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Telefon: 0911 2415 4415   
E-Mail: buero-regitz@barbara-regitz.de  
Internet: www.barbara-regitz.de