Aus dem Maximilianeum
 Sehr geehrte Damen und Herren,

die Woche war geprägt von arbeitsreichen Sitzungen im Landtag und interessanten Veranstaltungen – erfreulicherweise nach der langen Durststrecke vorwiegend in Präsenz und deshalb auch mit vielen Begegnungen und anregenden Gesprächen. Den Auftakt machte das Staatstheater mit einer tollen Aktion, gefolgt von der Fachtagung der Landesseniorenvertretung Bayern. Besonders beeindruckend war die Veranstaltung bei uns im Landtag zum Thema „Orte der Demokratie“. 

Mehr dazu können Sie nachfolgend erfahren.

Ihnen allen einen schönen und erholsamen Sonntag und eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Ihre

Aus dem Landtag: 
Barbara Regitz, MdL bei Fachtagung der LSVB e.V. – Digitale Medien gegen die Einsamkeit
Barbara Regitz, MdL mit dem Vorsitzenden der LSVB Franz Wölfl; Foto: privat
Die LandesSeniorenVertretung Bayern (LSVB) e.V. lud zu einer Fachtagung zum Thema „Digitale Medien gegen Einsamkeit – Chancen für Ältere“ in. Das Programm sah u.a. auch Redebeiträge von Landtagsabgeordneten mehrerer Fraktionen vor. Für die CSU übernahm das Barbara Regitz, MdL in ihrer Funktion als seniorenpolitische Sprecherin.

„Wir müssen den Leuten die Scheu nehmen, ihnen Mut zusprechen. Digitale Kompetenz vermitteln heißt Akzeptanz vermehren“, so die seniorenpolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion. Regitz zeigte an konkreten Beispielen auf, was im Freistaat Bayern die Bayerische Staatsregierung neben dem „Zukunftsministerium“ ressortübergreifend hierfür schon alles tut. 

Grundsätzlich führte Barbara Regitz weiter aus, sei mit der Digitalisierung viel Positives verbunden. Mit Hilfe des Internets ginge vieles schneller, kostengünstiger und, ohne aus dem Haus gehen zu müssen, auch bequemer. Auch Kultur und Weiterbildung funktionierten in der Online-Welt sehr gut, so die Nürnberger Abgeordnete. Regitz richtete einen Appell an alle Seniorinnen und Senioren: „Haben Sie keine Angst vor der Digitalisierung! Die Silver-Surfer haben eine wichtige Rolle als Multiplikatoren und Vorbilder im Dialog der Generationen.“

Aus dem Landtag:
„Das Maximilianeum und Nürnberg ganz im Zeichen gelebter politischer Bildung“ – Orte der Demokratie
Barbara Regitz vor dem Gedenkstein; Foto: privat
„Das Maximilianeum steht heute ganz im Zeichen gelebter politischer Bildung,“ freute sich die CSU-Abgeordnete Barbara Regitz, MdL anlässlich der Auftaktveranstaltung „Orte der Demokratie“ und der Gedenkstein-Enthüllung im Hohen Hause vergangenen Mittwoch.

Kein Geringerer als Bundespräsident a. D. Joachim Gauck a.Dwar bei der Eröffnung dabei. Er betonte, dass uns Deutsche zu oft die Freude über das Erreichte und der Stolz auf unsere Demokratie und deren Vorteile abgehe. Aufgrund seiner eigenen Lebensgeschichte und Erfahrungen in der DDR, sowie dem Blick über den Tellerrand in andere  Länder, die uns beneiden für unsere Mitwirkungsrechte und Freiheiten, wisse er, dass all unsere Möglichkeiten nicht selbstverständlich seien. Bei uns könne jeder mitwirken, wählen gehen und damit sich für seine persönlichen Überzeugungen einsetzen. "Das Mitmachen ist wichtig", so das ehemalige Staatsoberhaupt. Der Bayerische Landtag wird in den kommenden Jahren in ganz Bayern Orte, an denen bayerische Demokratiegeschichte geschrieben wurde, im öffentlichen Raum sichtbar und gerade auch für junge Menschen erlebbar machen. Dazu soll jeweils vor Ort ein Gedenkobjekt installiert werden, das den Inhalt des Projekts verdeutlicht und dauerhaft fortträgt. 

Auf die Frage in Zusammenhang mit der Auftaktveranstaltung "Warum engagieren Sie sich politisch?" meinte die CSU-Landtagsabgeordnete Barbara Regitz, MdL: „Meine Motivation sich politisch zu betätigen, liegt auf der Hand. Politik betrifft uns in allen Lebenssituationen. Das will ich nicht einfach anderen überlassen! Ich will mitgestalten. Für mich ist das der Mehrwert, in einer demokratischen Gesellschaft wie der Bundesrepublik zu leben. Als ich jung war, war Deutschland ein geteiltes Land. Menschenwürde, Meinungsfreiheit, Reisefreizügigkeit wurden in der DDR mit Füßen getreten. Da wurde mir klar, dass man in einer Demokratie nicht bloß zuschauen, sich gleichgültig zurücklehnen oder gar bloß meckern darf, sondern mitmachen muss.“

Aus Nürnberg: 
Solch ein Theater! 
Die Aktion „40.000 Theatermitarbeiterinnen und -mitarbeiter treffen ihre Abgeordneten“
Reger Austausch (v.l.n.r.) Katja Hessel, MdB, Sibylle Steinauer (Verantwortliche für die „Schulplatzmiete“), Barbara Regitz, MdL und Hans-Peter Frings, stellvertretender Intendant am Staatstheater; MdL; Foto: privat
Die Aktion „40.000 Theatermitarbeiterinnen und -mitarbeiter treffen ihre Abgeordneten ging in ihre nächste Runde. Barbara Regitz, MdL, in deren Stimmkreis sich das Staatstheater befindet, nahm den Termin sehr gern wahr und pflegte einen regen Austausch mit den Theaterleuten vor Ort. Die Freude, sich nach der langen Corona-Durststrecke endlich wieder unter fast normalen Bedingungen treffen, Aufführungen zu besuchen und sich von Musik, Schauspiel, Ballett inspirieren lassen zu können, stand dabei im Mittelpunkt. Themen, die in den Gesprächen diskutiert wurden, waren u.a. Wie geht es weiter mit der Opernhaussanierung? Braucht eine Stadtgesellschaft wie Nürnberg überhaupt eine „Hochkultur“ mit Dreispartentheater und wenn ja, wie wird dabei die Zukunft gestaltet und wie das Publikum von morgen gewonnen? 

Eine ganz besondere „Institution“ gibt es im Übrigen im Staatstheater Nürnberg seit mehr als 70 Jahren, die sogenannte „Schulplatzmiete“. Der Begriff ist gewiss etwas sperrig und erklärungsbedürftig, aber es handelt sich dabei um eine sehr gute Sache. Mit der „Schulplatzmiete“ können Nürnberger Schulen im Staatstheater bei den Abendvorstellungen, die meistens vornehmlich von Erwachsenen besucht werden, für Schülerinnen und Schüler Plätze zu vergünstigten Preisen „mieten“. Somit erleben Jugendliche gemeinsam mit Erwachsenen Theateraufführungen und sitzen gleichberechtigt im Publikum. Barbara Regitz ist von der „Schulplatzmiete“ schon seit der eigenen Schulzeit angetan: „Das ist eine ganz großartige Nürnberger „Einrichtung“. Damit wird hier im Staatstheater kultureller Austausch zwischen Jung und Alt großgeschrieben. Kulturelle Bildung erfolgt auf Augenhöhe und das ganz im Sinne einer klugen, zielführenden Nachwuchsarbeit. Dieses „Nürnberger Modell“ wurde bereits von anderen Theatern adaptiert und es gewährleistet, dass auch in Zeiten von YouTube, Netflix und Co. junge Menschen Kultur noch live vor Ort erfahren und erleben.“

Aus dem Plenum
Foto: Pixabay
Bargeldzahlung: 
CSU-Fraktion gegen Obergrenze
Per Dringlichkeitsantrag hat sich die CSU-Fraktion diese Woche dafür eingesetzt, dass die Möglichkeit der unbegrenzten Bargeldzahlung im Handel und bei Dienstleistungen erhalten bleibt. Hier will die Europäische Kommission nämlich eingreifen – sie plant europaweit eine Obergrenze von 10.000 Euro einzuführen. 

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Barbara Regitz  
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