Aus dem Maximilianeum
 Sehr geehrte Damen und Herren,

noch immer tobt ein brutaler Angriffskrieg, für den der russische Präsident Wladimir Putin verantwortlich ist, in der Ukraine, mitten bei uns in Europa. Es fällt einem in diesen Tagen schwer, die richtigen Worte zu (ver)fassen bei all dem riesigen menschlichen Leid, das uns die Bilder aus der Ukraine tagtäglich vor Augen führen. Putin tritt das Völkerrecht mit Füßen. Darum darf es uns auch nicht sprachlos stimmen. Im Gegenteil es gilt: konsequent handeln, klare Kante zeigen, Freunden helfen.

Was mir bei dieser humanitären Katastrophe Zuversicht verleiht, ist zum einen der europäische Zusammenhalt zum anderen die Solidarität und immense Hilfsbereitschaft, auch bei uns in Bayern. Staatsminister Joachim Herrmann, MdL hat diese Woche angekündigt, dass der Freistaat Bayern sich auf viele ukrainische Flüchtlinge (50.000 sind im Gespräch) einstellt. Ihnen Schutz zu bieten, sie medizinisch, mit Lebensmitteln und Wohnungen zu versorgen, sie an- und aufzunehmen und in Schule und Gesellschaft zu integrieren, sind wichtige humanitäre Hilfeleistungen. Auch auf privater Seite stellen Menschen in Bayern Unterkünfte zur Verfügung, initiieren und organisieren Hilfslieferungen, spenden Geld sowie Sachen, die in der Ukraine so dringend benötigt werden. Als Abgeordnete des Bayerischen Landtags danke ich allen sehr für diese vielerorts ausgeprägte Hilfsbereitschaft in dieser global betrachtet mehr als schwierigen Zeit .

Das Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat eine Informationsseite unter www.ukraine-hilfe.bayern.de eingerichtet. Hier können Sie sich aus erster Hand informieren, wie, wo und mit was Sie am Zielführendsten spenden können.

In dieser Newsletter-Ausgabe gibt es zahlreiche interessante Themen, die Sie auch bewusst etwas ablenken sollen. U.a. verweise ich in einem Beitrag auf den "Equal Pay Day", der morgen stattfindet, lesen Sie über die aktuelle Arbeitsschwerpunkte des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB), die uns im Bildungsausschuss vorgestellt wurden, und ich lade Sie nochmals recht herzlich zum Film "Die Unbeugsamen" mit anschießendem Gespräch übermorgen Dienstag Abend in Nürnberg ein.

Passen Sie auf sich auf!

Ihre

Barbara Regitz, MdL

Barbara Regitz, MdL zum Equal Pay Day 2022:
“Frauen arbeiten immer noch 66 Tage umsonst.”
Graphik: privat
 „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – das ist und bleibt meine Forderung“, erklärt CSU-Landtagsabgeordnete Barbara Regitz anlässlich des diesjährigen „Equal Pay Day“ am 
7. März. „Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass die Lohnlücke zwischen Mann und Frau noch immer 18 Prozent beträgt“, so die Politikerin, die sich seit vielen Jahren für Gleichberechtigung auch auf dem Gehaltszettel stark macht.

Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts verringerte sich die deutsche Lohnlücke um einen Prozentpunkt und liegt nun bei 18 Prozent. Rechnet man den Prozentwert in Tage um, arbeiten Frauen 66 Tage, vom 1. Januar bis zum 7. März 2022, umsonst. „Gleiche Arbeit, gleicher Lohn ist auch ein Stück weit Anerkennung und Respekt. Die Zahl 66 mag bei Udo Jürgens` Schlager positiv besetzt sein, bei der Lohngerechtigkeit ist sie bitterer Ernst‘“, so Barbara Regitz.

Der „Equal Pay Day“ wurde als Aktionstag bereits in den 1960er Jahren in den USA eingeführt und wird seit 2008 auch in Deutschland begangen. Er markiert den Tag, bis zu dem Frauen arbeiten müssen, um den gleichen Lohn zu erreichen, wie ihn Männer in ähnlichen oder adäquaten Berufen bereits am 31.12. des Vorjahres verdient haben.

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen der AG Frauen und der Frauen Union setzt sich Barbara Regitz dafür ein, dass die Interessen von Frauen bei den Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite verstärkt berücksichtigt werden müssen, dass im Rahmen des Gesetzentwurfs zur Entgeltgleichheit ein fairer Ausgleich zwischen den Interessen der Wirtschaft und den Rechten von Frauen geschaffen wird, dass Frauen selbstbewusster bei Gehaltsverhandlungen mit ihren Vorgesetzten auftreten und, dass Frauen Vorsicht bei Teilzeit zeigen. Sie schlägt nicht zuletzt auch bei der Rente zu Buche.

„Frauen brauchen bessere Rahmenbedingungen, die es ihnen erleichtern, Familie und Beruf zu vereinbaren“, betont Barbara Regitz weiter. „Das gilt von der Kinderkrippe bis zur Schule mit verlässlichen Betreuungszeiten auch in den Ferien. Grundschulen mit integrierter Ganztagesbildung müssen ausgebaut werden. Politik und Wirtschaft müssen familienfreundliche Arbeitsbedingungen vorantreiben. Die Digitalisierung bietet beispielsweise gute Chancen für mobiles Arbeiten und eine Arbeit von zuhause aus. Es gibt noch viel zu tun. Wir bleiben dran.“

Aus dem Landtag:
Aktuelle Arbeitsschwerpunkte des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
Im Bildungsausschuss stellte Direktor Anselm Räde vergangenen Donnerstag aktuelle Arbeitsschwerpunkte des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) vor und gab Auskunft zu Nachfragen der Ausschussmitglieder.

Dazu Barbara Regitz, MdL: "Wissenschaftliche und praktische Begleitung der Lehrkräfte wie es das ISB tut und stetig weiterentwickelt, stellt eine wichtige Basis für gute Bildung dar. Es ist der wichtigste Partner in Sachen Bildung. Das ISB hat alle Schularten und damit zusammenhängenden Herausforderungen der Zeit im Blick. Aktuelle Entwicklungen, Anforderungen und Ideen werden überprüft, weiterentwickelt und konkretisiert für die Verantwortlichen in den Schulen und der Schulverwaltung. Derzeit gibt es vielfältige Materialien für die Schwerpunkte Distanzunterricht, digitale Bildung, Medienbildung, Berufssprache Deutsch, die Förderangebote beim Programm „gemeinsam.BRÜCKEN.bauen“, um die Nachteile durch die Pandemie auszugleichen, und Wertebildung, um nur ein paar zu nennen. Für mich gilt mehr denn je: Politische Bildung ist ein Dauerthema und die Politik muss hier breitgefächert unterstützen, wo es möglich ist. An den vielfältigen Handlungsfeldern ist erkennbar, dass die Arbeit des ISB eine entscheidende Grundlage für uns als Bildungspolitiker darstellt."
Barbara Regitz betonte erneut: „Bildung ist die wichtigste und nachhaltigste Investition in die Zukunft. Sie stellt die Weichen für unseren Nachwuchs, gibt Perspektiven für die Zukunft für den einzelnen Menschen und unsere Gesellschaft insgesamt. Deutschlands Erfolge beruhen auf tüchtigen, gut ausgebildeten, kreativen, innovativen, einsatzfreudigen und motivierten Frauen sowie Männern. Daher ist jeder Cent in den "Rohstoff" Geist gut angelegt."

Foto aus der Veröffentlichung des ISB

Aus dem Landtag:
Bericht zur Kooperativen Ganztagsbetreuuung
Graphik: privat
Im Bildungsausschuss, dem Barbara Regitz, MdL als Mitglied angehört, wurde der bayerische Modellversuch "Kooperative Ganztagesbildung" eingehend diskutiert. Was ist damit genau gemeint? Barbara Regitz erklärt es: „Kooperative Ganztagesbildung“ heißt Bildung und Betreuung unter einem Dach, auch in den Ferien. Darin liegt der Mehrwert für Kinder und Familien. Das Zusammenwirken der Lehrkräfte und Erzieher erfolgt nach einem gemeinsamen pädagogischen Konzept. Als FU-Bezirksvorsitzende von Nürnberg-Fürth-Schwabach ergänze ich: Davon und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bräuchte es noch viel mehr solche Einrichtungen!"

Zu diesem Thema können Sie hier einen Brief von Staatsminister Prof. Dr. Michael Piazolo, MdL an Landtagspräsidentin Ilse Aigner, MdL nachlesen:

In Nürnberg:
Einladung zum Film "Die Unbeugsamen" & Talk mit Staatsministerin a.D. Prof. Ursula Männle
Barbara Regitz, MdL und Staatsministerin a.D. Prof. Dr. Ursula Männle ; Foto: privat
Am internationalen Frauentag, Dienstag, den 08.03.2022 um 18.00 Uhr wird im CPH, Königstraße 64, Nürnberg 90402 der Film "Die Unbeugsamen" als Kooperationsveranstaltung des Caritas-Pirckheimer-Hauses und der Hanns-Seidel-Stiftung gezeigt.

„Die Unbeugsamen“, ein deutscher Dokumentarfilm von Regisseur Torsten Körner, der im August 2021 in die deutschen Kinos kam, ist ein Stück politischer Zeitgeschichte über Politikerinnen. Körners Film eignet sich exzellent, der heutigen Ü60-Generation nochmals in Erinnerung zu rufen, welche besondere Ausnahmen Frauen in der Politik der Bonner Republik bildeten, und der heutigen Ü30-Generation vor Augen zu führen, dass sich der steinige Weg dieser Politikerinnen durchaus gelohnt hat, wenn man sich die Karrieren von z.B. Angela Merkel oder Ilse Aigner anschaut. Er bietet sich geradezu an, um ins Gespräch zu kommen zwischen den Ü60ern, die die Bonner Republik erlebt und mitgestaltet haben, und den U30ern. Denn: Wer die Vergangenheit kennt, dem gelingt es leichter, die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten.

Im Anschluss an den Film führen Barbara Regitz, MdL und Margarethe Stadlbauer, Referatsleiterin Bayerns Regionen, Film und Kunst, Institut für Politische Bildung Hanns-Seidel-Stiftung e.V., ein Gespräch zum Film u.a. mit einer der Protagonistinnen Staatsministerin a.D. Prof. Ursula Männle.

Weitere Informationen zum Film:  www.dieunbeugsamen-film.de
Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 3-G-Regel statt. Es können maximal 90 Plätze angeboten werden.

Wenn Sie teilnehmen wollen, ist eine Anmeldung zwingend erforderlich.

Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei: 
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Barbara Regitz  
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90402 Nürnberg

Telefon: 0911 2415 4415   
E-Mail: buero-regitz@barbara-regitz.de  
Internet: www.barbara-regitz.de