Aus dem Maximilianeum
 Sehr geehrte Damen und Herren,



die Auswirkungen der Bundestagswahl vom 26. September halten uns weiterhin täglich auf Trab. In Berlin scheint (!) es so, das sich da mit SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen drei gefunden haben, die es zusammen in einer Ampel-Partnerschaft wagen wollen. Ob das funktionieren wird, weiß derzeit niemand und daher ist es vollkommen richtig, wenn sich CDU und CSU weiterhin als Gesprächspartner bereithalten, sollte es tatsächlich noch zu einer Sondierung der Jamaika-Variante kommen. 

Respekt zolle ich heute ausdrücklich Armin Laschet, der diese Woche signalisiert hat, den Weg für einen Neuanfang bei der CDU auf einem Parteitag frei zu machen. Die Wahlniederlage der Union muss auf allen Ebenen bei CDU und CSU aufgearbeitet werden und ein/e neue/r CDU-Bundesvorsitzende/r ist dafür ein folgerichtiges Startsignal an die Basis und Wähler. 

Ihnen allen einen schönen und erholsamen Sonntag und eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Ihre

Aus dem Landtag: 
Digitale Teilhabe von Seniorinnen und Senioren
Foto: privat
Die digitale Teilhabe von Seniorinnen und Senioren ist der CSU-Landtagsabgeordneten und seniorenpolitischen Sprecherin der CSU-Fraktion Barbara Regitz, MdL ein wichtiges Anliegen. Zu diesem Thema tauscht sie sich demnächst auf einer Fachtagung der Landesseniorenvertretung Bayerns (LSVB) mit Fachleuten und Landtagsabgeordneten anderer Fraktionen aus. Das Thema der Veranstaltung lautet: "Digitale Medien gegen Einsamkeit - Chancen für Ältere“. 

Vorab gibt sie ihren Newsletter-Lesern eine kurze Übersicht von wichtigen Projekten beziehungsweise Modellprogrammen zum Thema „Digitalisierung“, die u.a. derzeit im „Zukunftsministerium“, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (STMAS) unter der Regie von Sozialministerin Carolina Trautner, MdL gefördert werden. 

Hier ein kurzer Auszug: 

• Das Modellprogramm „Schulungsangebote für ältere Menschen im Umgang mit digitalen Medien“ bietet zielgruppengerechte, niederschwellige Kursangebote und Mediensprechstunden in bayerischen Mehrgenerationenhäusern (MGH), die ältere Menschen umfassend bei der Nutzung digitaler Produkte und Dienstleistungen beraten und unterstützen und dadurch aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern. Rund 30 MGHs in Bayern erhalten aktuell die Modellförderung in Höhe von jährlich bis 5.000 Euro pro Einrichtung. In 2020 können die teilnehmenden MGHs im Rahmen einer einmaligen Zusatzförderung zudem Leihgeräte (i.d.R. Tablets) anschaffen, die kostenfrei und unter fachlicher Anleitung an ältere Menschen verliehen werden. 

• Mit Hilfe der von der Seniorenakademie (SAB) angebotenen Schulungen rund um eine ehrenamtliche Tätigkeit sollen ältere Menschen durch die vermehrte Nutzung digitaler Medien gute Rahmenbedingungen für ihr ehrenamtliches Engagement vorfinden. Im Programm der SAB werden stetig vermehrt Schulungen mit Digitalisierungsbezug und auch zunehmend Schulungen im digitalen Format (während der Corona-Pandemie nahezu ausschließlich) angeboten. 

• Weiterhin ist das StMAS im Seniorenbereich am Modellprojekt „Digitales Dorf“ beteiligt, in dessen Rahmen modellhaft erprobt wird, wie selbstbestimmtes Leben im Alter insbesondere im ländlichen Raum mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt werden kann. Träger der Teilprojekte im Seniorenbereich sind die Fraunhofer Gesellschaft gemeinsam mit dem Landkreis Tirschenreuth und die Technische Hochschule Deggendorf. Die daraus entstandene Handlungsempfehlung „Digital fit im Alter“ soll insbesondere kleine Gemeinden zum Thema informieren und sie dabei unterstützen, vor Ort entsprechende Angebote ins Leben zu rufen. 

• Im Rahmen des Bayerischen Demenzfonds wurde das Projekt „Wir treffen uns im Internet“ des Trägers Familiengesundheit 21 e.V. Memmingen, im Jahr 2020 mit entsprechender Zielsetzung mit rund 5.100 Euro gefördert. Ziel des Projekts „Wir treffen uns im Internet“ ist es, die Teilhabe von Menschen mit Demenz in ambulant betreuten Wohngemeinschaften, stationären Pflegeheimen, betreuten Wohnanlagen oder Privathaushalten durch den Ausbau von digitalen Anwendungen zu ermöglichen.

Aus Nürnberg: 
Geburtstagsempfang für Prof. Dr. Max Liedtke beim NLLV
Foto privat: Barbara Regitz, MdL gratuliert Prof. Dr. Max Liedtke zu seinem90. Geburtstag.
Wenn der Nürnberger Lehrer- und Lehrerinnenverein e.V. (NLLV)* Prof. Dr. Max Liedtke, dem hoch geschätzten Pädagogik-Professor an der Universität Erlangen-Nürnberg, einen großartigen Geburtstagsempfang zum 90. Geburtstag bereitet, hat das vielfältige Gründe. Liedtke ist… 

• ein Pädagoge, der seine Hoffnung stets auf die Lernfähigkeit des Menschen gründet, 
• die Rolle der Frau im Lehrberuf geschichtlich und (verbands-)politisch aufzeigt und damit wertvolle Impulse für die Mädchenbildung heute setzt, 
• das Nürnberger Schulmuseum mit Ausstellungsgegenständen zur Geschichte des Lernens wiederbelebt hat, 
• das Handbuch der Geschichte des bayerischen Bildungswesens von den Anfängen bis in die 1990er Jahre verfasst hat, 
• für das Projekt „Aufstehen: Gegen Vergessen und Unrecht“ forscht und es wissenschaftlich begleitet. Hier wird an die verfolgten, emigrierten und ermordeten jüdischen Kolleginnen und Kollegen erinnert, ebenso derer, die während der Nazidiktatur aufgrund ihrer politischen Überzeugung oder kritischen Einstellung oft mit Berufsverbot belegt wurden, damit keine Versorgung mehr hatten oder in Gefängnisse gesteckt wurden. 

„Nicht zu vergessen ist sein großartiges Engagement zum Bildungswert von Musik, seine Begeisterung und seine Freude am Singen und Musizieren. Was könnte da besser passen als der Geburtstagskanon „Viel Glück und viel Segen“ der Gäste, dirigiert vom international renommierten und langjährigen Künstlerischen Leiter des Windsbacher Knabenchors Karl Behringer! Happy Birthday und einen guten Auftakt in das neue Lebensjahrzehnt“, wünscht Barbara Regitz, MdL.

*„1821 schlossen sich die Nürnberger „Herren Lehrer“, Frauen im Nürnberger Schuldienst gab es damals noch nicht, nach Auflösung der alten Zunft der Schreib- und Rechenmeister von 1613 im Nürnberger Lehrerverein zusammen. Nach dem Zweiten Weltkrieg fusionierten dann Nürnberger Lehrerverein und Nürnberger Lehrerinnenverein zum NLLV. Die Frauen verlangten damals „das zweite L auf ewig“, deshalb lautet der Name heute „Nürnberger Lehrer- und Lehrerinnenverein, e.V. – NLLV“ (siehe Homepage des NLLV)

Fachtagung:
„Religion im Bildungs- und Lebensraum Schule“
Foto privat: virtuelle Blumenübergabe bei der Fachtagung per Zoom
Das Institut für Theologie der Universität Augsburg lud zur Fachtagung mit ökumenischem Austausch, bei dem das Thema „Religion im Bildungs- und Lebensraum Schule“ im Mittelpunkt stand. 

Die CSU-Abgeordnete Barbara Regitz, MdL dazu: „Religion und Religionsunterricht, Bildung und Lebensraum Schule sind wichtige Themen für unsere Gesellschaft. Der Begriff Bildung umfasst nicht nur Wissen und Kenntnisse, sondern auch die Entwicklung von Fähigkeiten und Wertehaltungen. Viele Fragen werden bei dem Thema aufgeworfen: Brauchen Kinder überhaupt Religion, wenn ja wie viel, in welcher Form, in welchem Umfang, konfessionell getrennt? Und schon sind wir mitten im Spannungsfeld zwischen der einen Gruppe, die vom hohen Gut eines konfessionellen Religionsunterrichts spricht, das verfassungsrechtlich geschützt ist und bleiben muss, und der anderen Gruppe, die durch „eine“ Zusammenlegung natürlich ein Einsparpotenzial sieht oder gar denen, für die konfessioneller Religionsunterricht in der Schule überhaupt nicht mehr zeitgemäß ist."

Zusammenfassend bleibt zu sagen: Religionsunterricht beziehungsweise Religion im Bildungs- und Lebensraum Schule bietet

• strukturiertes und lebensbedeutsames Grundwissen • Vertrautmachen mit Formen des gelebten Glaubens 
• Förderung religiöser Dialog- und Urteilsfähigkeit

und hat über den Religionsunterricht hinaus eine hohe Bedeutung für unsere Gesellschaft.

Aus Nürnberg: 
Gewinner des Newsletter-Gewinnspiels im September
Foto privat: Barbara Regitz, MdL übergibt Delf Lammers den Gewinn 
Die Quizfrage zum Albrecht-Dürer Denkmal „Wer gab den Auftrag für das Denkmal“ beantwortete Delf Lammers richtig. 

Die richtige Antwort lautete: Ludwig I.

Die CSU-Abgeordnete, Barbara Regitz, MdL übergab nun dem glücklichen Gewinner vier Eintrittskarten für das Dürerhaus. Dort wird „Agnes Dürer“, die geschäftstüchtige Frau des Malers, die Gäste durch die historischen Räume führen und über die Geschehnisse in einem Künstlerhaus berichten. „Viel Vergnügen bei Ihrem Rundgang mit Agnes Dürer!“ wünschte Barbara Regitz.

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Barbara Regitz  
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Telefon: 0911 2415 4415   
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Internet: www.barbara-regitz.de