Aus dem Maximilianeum
 Sehr geehrte Damen und Herren,

ein vollgepackter erster Februar-Newsletter erwartet Sie.

Wir alle merken und spüren es z.Z. in unseren Portemonnaies: Das Leben wird teurer und das verursachen v.a. die nach wie vor steigenden Energiepreise. Heizen und tanken stellen aktuell echte finanzielle Probleme für viele Menschen bei uns im Land dar. Besonders betroffen davon sind die, die eh schon wenig haben und dazu zählen primär finanzschwache Senioren. Als seniorenpolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion möchte ich darauf aufmerksam machen.

Mindestens genauso wichtig ist mir das Konzept „Bayern gegen Gewalt – zielgruppenspezifisch und bedarfsgerecht weiterentwickeln“, das von den Regierungsparteien CSU und FREIE WÄHLER in den Landtag eingebracht wurde. Gerade nach dem brutalen Doppelmord an den jungen Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz zu Beginn dieser Woche müssen wir uns alle noch mehr gegen Gewalt auf allen Ebenen einsetzen. Auch dazu mehr in dieser Ausgabe.

Ein weiteres wichtiges Thema in dieser Woche: der Genesenenstatus. In Brüssel haben sich die Mitgliedstaaten darauf geeinigt, dass der Genesenenstatus sechs Monate gelten soll. Die CSU will, dass das auch in Deutschland wieder gilt und der Berliner Sonderweg mit der – auch hier wieder völlig überraschenden – Verkürzung von sechs auf drei Monate endlich wieder aufgegeben wird.

Und: Es gibt wieder eine Quiz-Frage mit einem schönen "olympischen" Preis! Machen Sie mit!

Eine gute Lektüre wünscht Ihnen

Ihre

Barbara Regitz, MdL

Besuch im „Ludwig Erhard Zentrum“ (LEZ) – 
eine Zeitreise in die Vergangenheit
Ludwig Erhard und seine Zigarre waren auf fast jedem Bild mit ihm präsent. Passend dazu hat Barbara Regitz, MdL als kleines Mitbringsel eine Schoko-Zigarre mitgebracht.
Von links: Barbara Regitz, Figur Ludwig Erhard (mit Blumenstrauß), Evi Kurz.
Foto: privat
Soziale Marktwirtschaft, Zigarren und das Wirtschaftswunder. Diese drei Schlagworte lassen sich sofort mit dem gebürtigen Fürther und CDU-Politiker Ludwig Erhard verknüpfen. Er zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Erhard war der erste Bundeswirtschaftsminister und zweite Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Pünktlich zu seinem 125. Geburtstag öffnete das Ludwig Erhard Zentrum für die Frauen-Union Nürnberg-Fürth-Schwabach seine Pforten. Nach dem Motto „Wir lassen nicht einfach ausfallen, sondern uns etwas einfallen“, dankte Barbara Regitz, MdL, der Vorsitzenden und Initiatorin des Ludwig Erhard Zentrums und des Ludwig-Erhard-Initiativkreises Fürth e.V. Evi Kurz „für den „kulturpolitischen Jahresauftakt“, der Corona-bedingt anders als geplant stattfand. Individuell und eigenständig konnten die Besucher das LEZ besuchen. Das Get-together wurde verschoben. Das ist Frauen-Power pur.

Vor kurzem eröffnete der neue Ausstellungsbereich „LUDWIG ERHARD – IM ORIGINAL“. Die „Schatzkammer“ ermöglicht mit vielen Exponaten aus Erhards privatem Nachlass und seinem öffentlichen Leben ganz besondere Einblicke in sein persönliches Leben.

Das LEZ ist Museum und Zentrum für Politik, Wirtschafts- und Zeitgeschichte zugleich, in dessen Mittelpunkt Ideen und Wirken des bedeutenden Politikers stehen. Zusammen mit geschulten Museumspädagogen lernen schon die Kleinsten, was das Erfolgsmodell „Soziale Marktwirtschaft“ beinhaltet:

• „Marktwirtschaft“ lebt von Wettbewerb, Angebot und Nachfrage

• „Sozial“: Soziale Sicherungssysteme wie Arbeitslosengeld, Mutterschutz, Rentenversicherung unterstützen das Individuum.

• Jeder Bürger wirkt mit, ist Teil des Erfolgs. Wer nicht oder gerade nicht mitwirken kann, der wird von der Allgemeinheit unterstützt.

„Bereits Kinder lernen hier ökonomische Bildung spielerisch und praxisnah und Jugendliche werden zu unternehmerischen Tätigkeiten motiviert. Das Ludwig Erhard Zentrum zieht Jung und Alt in seinen Bann und ist eine bedeutende Einrichtung zur politischen Bildung unserer Region“, so Barbara Regitz.

Aus dem Landtag: 
Barbara Regitz, MdL: 
„Schwierige Zeiten für finanzschwache Senioren“
Foto: privat

Die seniorenpolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion Barbara Regitz, MdL macht darauf aufmerksam, dass das Leben derzeit auf Grund allgemeiner Kostensteigerungen gerade für finanzschwache Senioren von Tag zu Tag schwieriger wird:

„Zwei Jahre Corona-Pandemie machen uns allen zu schaffen, aber Kindern und älteren Mitbürgern besonders. Die Reduzierung sozialer Kontakte durch Corona betrifft alle Seniorinnen und Senioren, ebenso die teils erheblich steigenden Lebenserhaltungskosten und die werden für die zunehmende Anzahl von finanzschwachen Rentnern zu einem immer größeren Problem. Im Januar 2022 lag die Inflation in Deutschland mit +4,9% auf einem Rekordniveau und somit wird es im Geldbeutel älterer Mitbürger, die eh schon wenig haben, noch leerer. Dazu kommen die höheren Energiepreise und auch die Kosten für Pflege- und Betreuungsdienste nehmen aktuell fast überall zu.

Bei dieser Bestandsaufnahme möchte ich zwei Punkte explizit hervorheben. Zum einen hat die Bayerische Staatsregierung frühzeitig erkannt, dass es in Zeiten mit mehr Belastungen für Senioren auch mehr staatlicher Unterstützung für sie bedarf. Daher ist z.B. die Einführung des Bayerischen Landespflegegelds eine enorm wichtige Maßnahme, für die der Freistaat Bayern jährlich rund 400 Mio. Euro ausgibt. Wir stehen zu unseren Senioren und unterstützen jede und jeden, der in schwieriger Zeit auf Unterstützung angewiesen ist.

Zum anderen geht mein Appell an uns alle, die gesamte Gesellschaft, dass wir auf unsere Senioren noch mehr achtgeben. Vornehmlich in Großstädten, aber auch teilweise auf dem Land, nimmt die Vereinsamung von einzelnen älteren Mitbürgern zu. Zahlreiche Umfragen zeigen immer wieder auf, dass Menschen, die sich in der Phase ihres Lebensabends befinden, als zweitschlimmstes Übel nach Krankheit Einsamkeit angeben. Darum meine eindringliche Bitte: Unsere Gesellschaft hat der heutigen Senioren-Generation viel zu verdanken. Der Staat kann einiges tun, aber am Wichtigsten bleiben die persönliche Anerkennung und die Hilfe von Mensch zu Mensch. Wir dürfen unsere Senioren nicht im Stich lassen!"

Barbara Regitz` Quiz-Frage des Monats
Foto: privat
Wie olympisch war Nürnberg bei Olympia 1972?

Vorgestern haben in Peking die Olympischen Winterspiele 2022 begonnen. Bis zum 
20. Februar werden Athletinnen und Athleten aus aller Welt um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen wetteifern, darunter auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland. Ihnen allen drückt Barbara Regitz, MdL fest die Daumen und dabei v.a. allen aus Bayern. "Olympische Spiele, egal ob im Sommer oder Winter, faszinieren mich schon immer. Es ist das größte Ereignis in der Karriere eine Profisportlers und etwas Bedeutenderes als der Gewinn einer Medaille bei Olympia gibt es im Sport nicht."

Das Jahr 2022 ist ein ganz besonderes olympisches Jahr, denn es finden in Peking nicht nur die Winterspiele statt, sondern es jährt sich heuer auch das Jubiläum 50 Jahre Olympische Sommerspiele in München 1972. Zu diesem Anlass stellt Barbara Regitz ihre Quiz-Frage des Monats:

Für welche Sportart war u.a. auch Nürnberg Austragungsort bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972?

a) Bogenschießen
b) Fußball
c) Rudern

Die richtige Antwort mailen Sie bitte bis spätestens 20.02.22 an buero-regitz@barbara-regitz.de. Pro Haushalt kann nur eine Einsendung teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Unter allen richtigen Einsendungen verlost Barbara Regitz zwei Karten für eine geführte "Architek-Tour" (Dauer 120 Minuten) im Olympiastadion München inkl. Filmvorführung, Präsentation von Baumodellen und Rundgang durch den Olympiapark. Die Tour soll im Frühjahr bzw. Sommer 2022 stattfinden in der Hoffnung, dass Corona bis dahin auf dem Rückmarsch ist. Barbara Regitz wird die beiden Gewinner in München vor Ort persönlich begrüßen und sie auf der Tour begleiten.

10. Februar - Tag der Kinderhospizarbeit
Das grüne Band ist Symbol der Solidarität und Verbundenheit zur Kinderhospitzarbeit
Foto: privat
Barbara Regitz, MdL ist es ein Anliegen, alle ihre Leserinnen und Leser auf den kommenden Donnerstag, den 10. Februar aufmerksam zu machen. Der 10.02. ist der Tag der Kinderhospizarbeit. Dazu Barbara Regitz: "Allein in Deutschland sind rund 50.000 Kinder und Jugendliche lebensverkürzend erkrankt. Das ist eine so unfassbar hohe und traurige Zahl, die für die Schicksale zahlreicher Eltern und Familien steht, die mitgeteilt bekommen, dass sie in ihrer Mitte ein unheilbar krankes Kind haben. Seit 20 Jahren setzt sich der Bundesverband Kinderhospiz e.V. stellvertretend für die deutschen Kinderhospize mit seiner Arbeit für diese Familien und ihre Anliegen ein. 

Diese Arbeit finde ich großartig und absolut unterstützungswürdig! Daher bitte ich Sie alle, thematisieren Sie auch in Ihrer Familie, in Ihrem Freundeskreis und Umfeld den 10. Februar - es ist ein ganz wichtiger Tag, um diese nicht im Scheinwerferlicht stehende Hospizarbeit zu würdigen und stärker in den Blick von uns allen zu rücken. Als Zeichen meiner Verbundenheit zur Kinderhospizarbeit werde ich am 10. Februar als Symbol der Solidarität ein grünes Band tragen. Der Bundesverband hat uns Abgeordnete darum gebeten und dieser Bitte komme ich sehr gern nach."

Barbara Regitz, MdL: „Gegen Gewalt wo immer es geht!“
Bayern gehört zu den Bundesländern, in dem Menschen am sichersten leben können. Die Abgeordnete Barbara Regitz, MdL erinnert an das Konzept „Bayern gegen Gewalt – zielgruppenspezifisch und bedarfsgerecht weiterentwickeln“, das von den Regierungsparteien CSU und FREIE WÄHLER in den Landtag eingebracht wurde. In der Begründung des Konzepts heißt es u.a.: „Bayern gehört zu den Ländern, in denen Menschen am sichersten leben können. Gewalt ist jedoch oft ein Ergebnis komplexer wechselseitiger Dynamiken und verschiedene Formen von Gewalt bzw. individuelle Gefährdungslagen lassen sich in Bezug auf das jeweilige Hell- und Dunkelfeld unterschiedlich gut identifizieren. Aus präventiver Sicht ist es wichtig, kontinuierlich Wege zu finden, um Gewaltspiralen zu durchbrechen bzw. diese gar nicht erst entstehen zu lassen und die Aufmerksamkeit sowohl auf sichtbare als auch unsichtbare Folgen von Gewalt zu lenken.“

Barbara Regitz will dieses Konzept primär auf die Zielgruppen Frauen und Kinder konzentrieren: „Gerade in Zeiten der Pandemie rückt häusliche Gewalt noch stärker in den Fokus. Dazu haben wir die Koordinierungsstelle „Bayern gegen Gewalt“ im Sozialministerium eingerichtet. Mit unserem bayerischen Drei-Stufen-Plan möchten wir vor Gewalt schützen und vorbeugen. Wir wollen besonders Frauen und Kinder vor Gewalt schützen, haben auch Männer als Opfer im Blick. Im Haushaltsplan 2022 haben wir 6,6 Millionen Euro zur Förderung von Frauenhäusern eingeplant. Für Fachberatungsstellen und Notrufe sind 3,1 Millionen Euro vorgesehen. Wir investieren also sehr viel, um Menschen zu helfen, die in Bayern zu Opfern geworden sind oder denen Gewalt droht. Das heißt für alle in unserer Gesellschaft, für jede und jeden Einzelnen von uns: Augen auf! Ohren auf! Handeln zum Schutz der Opfer! Am besten ist es aber natürlich, wenn es erst gar nicht so weit kommt.“

Bild: Bayerisches Staatsministerium für Familie Arbeit und Soziales

Diskutieren Sie mit am Dienstag, 08.02.2022 um 18.00 bis 19.30 Uhr bei der Veranstaltung der Frauen Union Bayern - Videokonferenz - 

mit Staatsminister Joachim Herrmann:

 
Per Klick auf "Hier anmelden" können Sie sich bis zum 07. Februar 2022 für das FU-Gespräch anmelden unter.
Aus dem Plenum

Genesenenstatus verlängern
6 Monate statt aktuell nur noch 3 Monate: so lange soll nach dem Willen der CSU-Fraktion der Genesenenstatus künftig wieder gelten. Per Dringlichkeitsantrag haben wir die Staatsregierung dazu aufgefordert, sich auf Bundesebene dafür einzusetzen, dass die aktuelle Verkürzung des Genesenenstatus wieder zurückgenommen wird. Deutschland solle die EU-Empfehlung, derzufolge der Genesenenstatus 6 Monate gelten soll, entsprechend umsetzen und den derzeitigen Sonderweg verlassen. 

KfW-Förderstopp: Finanzierung langfristig sichern
Damit Hausbauer in Bayern künftig Sicherheit bei der Finanzierung ihrer Immobilie haben, fordert die CSU-Fraktion, dass die KfW-Förderung für Energiesparhäuser nicht nur sofort wieder aufgenommen, sondern langfristig gesichert wird. Ziel der Fraktion ist eine schnelle und verlässliche Folgelösung für die Förderprogramme, die Ende Januar ausgelaufen sind. Förderlücken sollen vermieden werden.

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Barbara Regitz  
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Telefon: 0911 2415 4415   
E-Mail: buero-regitz@barbara-regitz.de  
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