Aus dem Maximilianeum
 Sehr geehrte Damen und Herren,

die Themen dieser Newsletter-Ausgabe sind mannigfaltig: In der Reihe der Besuche bei heimischen Wirtschaftsunternehmen in meinem Stimmkreis Nürnberg-Nord habe ich bei STAEDTLER vorbeigeschaut und einmal etwas genauer hinter die Kulissen der Stiftproduktion geblickt. Das Unternehmen bietet viele Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze im dualen System. Ein echter Standortfaktor!

Dazu machte ich meinen Antrittsbesuch bei der neuen Direktorin des Neuen Museums – Staatliches Museum für Kunst und Design Dr. Simone Schimpf.

Ferner beantworte ich in dieser Ausgabe drei Fragen zu den derzeit stattfindenden Olympischen Spielen in Peking und Olympia generell. Sport – vom Nachwuchssport bis zum Leistungssport - ist für mich ein wichtiges Thema. Über die Erfahrungen im Sport entwickeln sich Kompetenzen, die sich positiv auf andere Lebenssituationen auswirken.

Wie immer wünsche ich Ihnen eine gute Lektüre und bleiben Sie mir v.a. weiterhin gesund!


Ihre

Barbara Regitz, MdL

Barbara Regitz, MdL unterwegs im Stimmkreis Nürnberg- Nord: Nürnberg – Heimat des Bleistifts

Foto: privat
Ein Blick ins Federmäppchen verrät uns, wohin der nächste Besuch der CSU-Landtagsabgeordneten Barbara Regitz ging. Bleistifte, Buntstifte, Fineliner, Filzstifte, Modellierprodukte, das alles und viel mehr produziert die Firma STAEDTLER. Barbara Regitz, MdL: „Das Traditionsunternehmen ist ein wirtschaftlich wichtiger Standortfaktor im Nürnberger Norden. Quasi vor der Haustüre im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen bietet es nicht nur eine breite Produktpalette, sondern auch verschiedene Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten.“

Der erste Bleistift
Geschäftsführer Axel Marx erzählte, dass die Wurzeln des europaweit größten Herstellers von Blei- und Buntstiften zurück bis in das Jahr 1662 reichen. In diesem Jahr wurde Friedrich Staedtler das erste Mal als "Bleiweißsteftmacher" urkundlich erwähnt. 1835 gründete sein Nachfahre Johann Sebastian Staedtler in Nürnberg eine Bleistiftfabrik. Er gilt als Erfinder des Buntstiftes, so wie wir ihn heute kennen.

Der Bleistift und die weite Welt
Die Exportquote liegt bei 85 Prozent, das Unternehmen ist auf allen Kontinenten vertreten und weltweit in 26 Ländern mit verbundenen Unternehmen präsent. In rund 150 Ländern ist STAEDTLER mit Produkten vertreten.

Arbeitsplätze und Ausbildungsbetrieb
Weltweit beschäftigt der Bleistifthersteller mehr als 2.300 Mitarbeiter, davon circa 1.200 in Deutschland. Das Unternehmen stellt jedes Jahr rund 15 Auszubildende im dualen System ein, um dessen Wert man Deutschland weltweit beneidet. Bei STAEDTLER werden für Elektroniker, Mechatroniker, Kaufleute und sogar Köche Ausbildungsplätze geboten. Das duale System – hier sogar auch ein duales Studium - bietet eine optimale Verbindung von Theorie und Praxis. Dass man hier richtig weit kommen kann, zeigt Geschäftsführer Axel Marx als bestes Beispiel. Im Jahr 1977 hat er bei STAEDTLER seine Ausbildung begonnen und steht nun an der Spitze des Unternehmens.

Schreibgeräte und die Digitalisierung
Eine weitere Herausforderung, speziell der Schreibstiftindustrie, stellt die Digitalisierung dar. Doch Axel Marx betont, dass beide, die digitale und die analoge Welt, ihre Daseinsberechtigung haben. Digitales und mobiles Arbeiten ist hilfreich, gerade in der Pandemie. Für kreative Prozesse sei der persönliche Austausch jedoch unerlässlich, so Marx.

Gegenwart und Zukunft für Jung und Alt – von der 
Vorschule bis zum Senior
Als ehemalige Lehrerin und Seminarrektorin weiß Barbara Regitz: „Das Analoge kann nicht ersetzt werden, denn für die Haptik und Motorik ist der Griff zu Papier und Stift nach wie vor das Natürlichste, um Gedanken aufzuzeichnen und sichtbar zu machen.“ Und fügt schmunzelnd hinzu: „Schreiben und malen gelingt hier ganz ohne Strom.“ Nicht nur zum Erlernen einer lesbaren Handschrift sind eine lockere Schreibhaltung, Fingerkräftigung, Geläufigkeit und Konzentration von großer Bedeutung. Dazu kommt, dass kreatives Gestalten zur Beruhigung beiträgt und einen Wohlfühleffekt hat. Dem Erhalt der Schreibfähigkeit und der Kreativitätsförderung bis ins hohe Alter möchte sich das Traditionsunternehmen in der Zukunft verstärkt widmen. Besonderen Gefallen fand Barbara Regitz in ihrer Funktion als seniorenpolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion an der Präsentation der Digitalstifte von STAEDTLER: „Für viele Seniorinnen und Senioren sind die Tastaturen auf z.B. Tablets nur schwierig handzuhaben. Digitalstifte, mit denen sich der Screen einfach zu bedienen bzw. auf ihm schreiben lässt, sind da eine echte Erleichterung.“

„Auf eine Fortsetzung des Gesprächs freue ich mich schon jetzt und danke, dass das Unternehmen STAEDTLER in Nürnberg-Neunhof mit Geschäftsführer Axel Marx seine Pforten für mich öffnete und mir das Unternehmen mit gegenwärtigen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven in all seinen vielfältigen Facetten vorstellte“, so Barbara Regitz.

Aus Nürnberg:
Antrittsbesuch bei der Direktorin des Neuen Museums Nürnberg
Barbara Regitz, MdL und Dr. Simone Schimpf in der aktuellen Ausstellung „Keith Sonnier – LightSome“; Foto: privat
Barbara Regitz, MdL freut sich als zuständige Stimmkreisabgeordnete Nürnberg-Nord, dass die ein Jahr vakante Direktorenstelle im Neuen Museum nun mit der profilierten Kunsthistorikerin Dr. Simone Schimpf besetzt wurde. Sie ist sich mit ihr einig, dass das Neue Museum im Herzen der Nürnberger Altstadt viele Möglichkeiten bietet, um eigene Akzente zu setzen und die Kulturlandschaft der Stadt und Region zu bereichern.

Das Gebäude, von Star-Architekt Volker Staab entworfen, ist ein architektonisches Highlight, etwas versteckt hinter der Stadtmauer und dem Handwerkerhof mit der schon legendären Wendeltreppe und seiner berühmten Glasfassade. „Das längste Schaufenster mit Kunst“, schwärmt Barbara Regitz. „Jeden Morgen pünktlich um 10 Uhr werden die Vorhänge hochgezogen und sorgen für einen echten AHA-Effekt beim Vorbeigehen.“

Mit seinen Ausstellungen für „Moderne Kunst und Design“ ist das Neue Museum ein Anziehungspunkt für Kunstinteressierte aus nah und fern. Trotz der Corona-Beschränkungen kann Dr. Simone Schimpf einen guten Zustrom und gleichmäßige Besucherzahlen verzeichnen. Allerdings belasten die Zusatzausgaben während der Pandemie das Budget: Führungen können nur mit wenigen Besuchern durchgeführt, zusätzliche Eingangskontrolleure und Aufsichtspersonal müssen eingesetzt werden. Zudem erfordern neue Medien, Online-Veranstaltungen und Life-Übertragungen einen hohen Qualitätsstandard.

Worauf dürfen sich die Besucher im Frühjahr und Sommer im Neuen Museum freuen?

„Das längste Schaufenster mit Kunst“, die Fassadenräume des Museums, die als Ausstellungsfläche genutzt und Publikumsmagnet sind, erhalten künftig an der Außenseite der Fassade einen QR-Code, über den ein Kurzfilm über das Museum betrachtet werden kann. „Ausstellungen in den Fassadenräume des Museums sind faszinierend, eine kostenlose Schau für jedermann und deshalb ein niederschwelliges Angebot“, so Barbara Regitz.

Am 24. Juni eröffnet die Ausstellung „Evelyn Hofer meets Richard Lindner. Die Fotografin und der Maler in New York“. Die beiden Künstler verbindet das gemeinsame Schicksal der Emigration aus Deutschland. Richard Lindner, der jüdische Wurzeln hat, ist in Nürnberg aufgewachsen und emigriert 1933 in die USA. Die Familie von Evelyn Hofer verlässt Deutschland auch 1933 und emigriert über die Schweiz und Mexiko schließlich nach New York.

Weitere Aufgaben warten auf das Team von Dr. Simone Schimpf: Eine Publikumsbefragung soll klären, welche Bedürfnisse bei den Besuchern vorliegen, wie neue Zielgruppen erschlossen und weitere Angebote für Senioren, Kinder und Familien entwickelt werden können. Das Gebäude, das nunmehr rund 22 Jahre alt ist, braucht eine energetische Modernisierung von einer LED-Beleuchtung bis hin zur Glasfassade.

Barbara Regitz bedankte sich für das aufschlussreiche und angenehme Gespräch: „Kunst, Kultur und Musik sind identitätsbildend und daher für die Gesellschaft wichtig! Viel Erfolg und Freude bei Ihrem Wirken im Neuen Museum Nürnberg, liebe Frau Dr. Schimpf!“


Barbara Regitz, MdL aktuell zu Olympia 2022
Foto: pixabay
Drei Fragen an die Bezirksvorsitzende des CSU-Arbeitskreises Schule, Bildung, Sport Nürnberg-Fürth-Schwabach:
Frage: Immer wieder werden die politischen Systeme der Austragungsorte in den Mittelpunkt gerückt wie aktuell die Volksrepublik China und die Olympischen Winterspiele in Peking. Inwieweit sollten sie bei der Vergabe berücksichtig werden?

Regitz: Die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2022 nach Peking ist gewiss zu hinterfragen, denn Sport steht ja auch immer für Werte wie Freiheit, persönliche Entfaltung und Fairness. Moralisch kann man solche Länder mit gutem Recht wegen u.a. der Verletzung von Menschenrechten und Unterdrückung der Meinungs- und Pressefreiheit ablehnen, aber klar ist eben auch, dass Mega-Ereignisse wie Olympische Spiele und Fußballweltmeisterschaften viel Geld kosten und Investitionen erfordern.
Wenn ich mir die Hintergrundberichterstattung der vergangenen Tage anschaue, werden ein großer Fokus auf die politische Situation in China gerichtet und die Menschenrechtsverletzungen dort klar angesprochen. Das wäre ohne Olympia in dem Ausmaß sicherlich nicht der Fall.

Frage: Olympische Winterspiele 2022 in München und Oberbayern haben von den Bürgern bei einem Bürgerentscheid 2013 eine eindeutige Abfuhr erhalten. Glauben Sie, dass wir in Deutschland nochmals Olympische Spiele erleben werden?

Regitz: „Sport verbindet“: Wettbewerbe haben eine enorme positive Schubkraft. Die Investitionen in die Infrastruktur sind nachhaltig, alle profitieren davon und werden über das Sportliche hinaus positiv wahrgenommen. Deshalb würde ich mir schon wünschen, dass wir hier bei uns in Deutschland und Bayern wieder mal Olympische Spiele haben werden. Die Sommerspiele von München liegen jetzt schon 50 Jahre zurück. Zu Olympia 1972 wurde in München z.B. die U-Bahn gebaut. Sie zählt heute gewiss zu den nachhaltigsten Investitionen aller Zeiten in München. Rund eine Million Menschen fahren täglich mit ihr.
Die Ablehnung im Bürgerentscheid 2013 habe ich damals außerordentlich bedauert. Ich denke mir, dass einige, die damals dagegen gestimmt haben, heute dafür votieren würden, seit sie wissen, dass die Spiele nun in China ausgetragen werden.

Frage: Was bedeuten aus Ihrer Sicht Olympische Spiele für unseren Sportnachwuchs?

Regitz: Erfolgreiche Sportler sind Vorbilder. Sie spornen an und motivieren. Für sie wird mitgefiebert, Daumen gedrückt. Ein jeder Nachwuchssportler träumt gewiss von Olympia. Das ist Wettbewerb auf höchstem Niveau und das sich Messen auf internationaler Bühne. Zahlreiche Kinder und Jugendliche wetteifern in ihren Vereinen mit anderen um die beste Leistung, lernen sich selbst einschätzen, die eigenen Stärken und Schwächen besser einordnen und erkennen, dass sich Training und Leistung auszahlen.
Darum meine ich schon, dass Olympische Spiele für den Sportnachwuchs eine große Bedeutung haben.
Es ist unbestritten, dass im Leben eines Profisportlers die Teilnahme an Olympia der Höhepunkt einer Karriere ist, erst recht, wenn man dann noch eine Medaille gewinnt oder sogar Olympiasieger wird, wie wir ja bei uns in Bayern erfreulicherweise sehr viele haben. Also: Olympische Spiele sind wichtig, ich bin ihr Fan und am liebsten, wenn sie in demokratischen Ländern stattfinden.

Barbara Regitz` Quiz-Frage des Monats
Foto: privat
Wie olympisch war Nürnberg bei Olympia 1972?

Am 4. Februar haben in Peking die Olympischen Winterspiele 2022 begonnen. Bis zum 
20. Februar werden Athletinnen und Athleten aus aller Welt um Gold-, Silber- und Bronzemedaillen wetteifern, darunter auch zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland. Ihnen allen drückt Barbara Regitz, MdL fest die Daumen und dabei v.a. allen aus Bayern. "Olympische Spiele, egal ob im Sommer oder Winter, faszinieren mich schon immer. Es ist das größte Ereignis in der Karriere eine Profisportlers und etwas Bedeutenderes als der Gewinn einer Medaille bei Olympia gibt es im Sport nicht."

Das Jahr 2022 ist ein ganz besonderes olympisches Jahr, denn es finden in Peking nicht nur die Winterspiele statt, sondern es jährt sich heuer auch das Jubiläum 50 Jahre Olympische Sommerspiele in München 1972. Zu diesem Anlass stellt Barbara Regitz ihre Quiz-Frage des Monats:

Für welche Sportart war u.a. auch Nürnberg Austragungsort bei den Olympischen Sommerspielen in München 1972?

a) Bogenschießen
b) Fußball
c) Rudern

Die richtige Antwort mailen Sie bitte bis spätestens 20.02.22 an buero-regitz@barbara-regitz.de. Pro Haushalt kann nur eine Einsendung teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Unter allen richtigen Einsendungen verlost Barbara Regitz zwei Karten für eine geführte "Architek-Tour" (Dauer 120 Minuten) im Olympiastadion München inkl. Filmvorführung, Präsentation von Baumodellen und Rundgang durch den Olympiapark. Die Tour soll im Frühjahr bzw. Sommer 2022 stattfinden in der Hoffnung, dass Corona bis dahin auf dem Rückmarsch ist. Barbara Regitz wird die beiden Gewinner in München vor Ort persönlich begrüßen und sie auf der Tour begleiten.

Wie zukunftsfest ist das bayerische Katastrophenschutzsystem?
Expertenanhörung Katastrophenschutz
Bayerns Hochwasser- und Katastrophenschutz auf dem Prüfstand: In einer Expertenanhörung beschäftigte sich der Innenausschuss des Landtags diese Woche rund um den Katastrophenschutz im Freistaat. Bayern ist hier bereits gut aufgestellt: Allein 50 Millionen Euro hat die Fraktion via Haushalt von 2019 bis 2021 für den Katastrophenschutz bewilligt, 2022 kommen noch einmal mehr als 21 Millionen Euro dazu. Zudem soll durch Haushaltsmittel ein Wasserrettungszentrum finanziert werden. Vom Bund fordert die CSU-Landtagsfraktion die Verlängerung und Verstetigung der Sondermittel für den Sirenenausbau.
Foto: CSU-Fraktion

Expertenanhörung zum Flugverkehr
Foto: RitaE | @ pixabay
Ohne Verbote die Umweltbelastung mindern 
Wachstum im Flugverkehr auch ohne Zunahme der Umweltbelastung: Die CSU-Landtagsfraktion sieht sich durch die  Expertenanhörung zur Zukunft des Flugverkehrs in ihrem Kurs bestätigt und setzt hier weiter auf Technologie und Fortschritt. Zudem hat die Fraktion ihre Forderung an den Bund erneuert, die Anbindung der bayerischen Flughäfen an das Fernverkehrsnetz der Bahn zu verbessern.

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Telefon: 0911 2415 4415   
E-Mail: buero-regitz@barbara-regitz.de  
Internet: www.barbara-regitz.de