Aus dem Maximilianeum
 Sehr geehrte Damen und Herren,

von Dietrich Bonhoeffer stammt ein Zitat zu Ostern, das nur aus sechs Worten besteht, aber für mich so viel aussagt:

"Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln."

Heute in einer Woche ist es wieder so weit. Wir Christen feiern am Ostersonntag die Auferstehung Jesu.

Aber ist uns dieses Jahr wirklich nach Feiern zumute? Meine Antwort auf diese Frage ist zweigeteilt: Im Sinne von Party machen gewiss nein! Dafür sind die schrecklichen Bilder aus der Ukraine zu grausam, die Aussichten dort eher düster und auch hier treiben Sorgen u.a. wegen immer höher steigenden Lebenshaltungskosten die Menschen um, von dem Corona-Virus ganz zu schweigen.

Was wir aber m.E. tun sollten, ist Feiern im positiven Sinne von das Leben feiern. Denn an Ostern feiern wir Christen, dass Christus alles überwindet, was uns niederdrückt: Schuld, Leid, sogar den Tod. Nicht das Grab steht am Ende, sondern das Leben in Frieden mit Gott und den Menschen. Darum macht uns Ostern das ganze Jahr über immer wieder Hoffnung. Lassen Sie uns Ostern 2022 als ein Fest der Zuversicht betrachten!

Ihnen allen wünsche ich ein frohes, gesegnetes Osterfest, geruh- und erholsame Feiertage sowie Ferien. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!

Mein Newsletter pausiert drei Wochen und erscheint wieder am 1. Mai.

Ihre

Albrecht Dürer "Auferstehung", Holzschnitt 1510; Foto aus: Kuno Mittelstädt: Albrecht Dürer, Berlin, 
S. 9 1986

Aus Nürnberg:
„Das Klangvielfraß“ unterwegs in Nürnbergs MUBIKIN-Grundschulen
von links nach rechts: Gabriele Rüll, Musikschulleitung, Projektleitung „Das Klangvielfraß“ Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg (KUF),Gerlinde und  Helmut Gierse Stiftung Persönlichkeit, Prof. Dr. Julia Lehner, Kulturbürgermeisterin der  Stadt Nürnberg, Marie-Laure Dubreil-Steinkrug Musikpädagogin an der Musikschule Nürnberg im KUF, Markus Schmeiser, Schulleitung Knauerschule und Barbara Regitz MdL
Foto: Peter Miodek Copyright: Stadt Nürnberg
Eine Projektförderung in Höhe von 63.000 Euro aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus ermöglicht das Digitalprojekt „Das Klangvielfraß“ im Rahmen des Programms MUBIKIN (Musikalische Bildung für Kinder und Jugendliche in Nürnberg) an der Musikschule Nürnberg im Amt für Kultur und Freizeit (KUF). Barbara Regitz, MdL, die mit ihrer Fraktionsinitiative im Jahr 2021 die Grundlage dafür gelegt hatte, und Kulturbürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner lernten zusammen mit dem Stifterehepaar Gerlinde und Helmut Gierse von der Stiftung Persönlichkeit vor wenigen Tagen „Das Klangvielfraß“ bei einem Besuch im MUBIKIN-Unterricht in der Knauerschule kennen.

Die letzten zwei Jahre der Corona-Pandemie trieben die Digitalisierung an Schulen voran. Gleichzeitig ist die Entwicklung wichtiger Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern auf der Strecke geblieben. An dieser Stelle setzt das MUBIKIN-Projekt „Das Klangvielfraß“ an und will eine sinnvolle Verbindung zur Förderung der musikalischen Fähigkeiten schaffen: Das Hören-Komponieren-Musizieren wird gefördert, die Ergebnisse daraus werden anschließend mit digitalen Mitteln weiterverarbeitet. Die Projektförderung ermöglicht dieses neue musikalische und digitale Bildungsprojekt. Seit einigen Monaten ist „Das Klangvielfraß“ in den acht Nürnberger Grundschulsprengeln, die am MUBIKIN-Programm teilnehmen, unterwegs.

Barbara Regitz zeigte sich tief beeindruckt von der Kreativität und Experimentierfreude der kleinen Tonkünstlerinnen und -künstler. „Als ausgebildete Grundschullehrerin und Chorleiterin weiß ich um die herausragende Bedeutung musikalischer Bildung von Kindern für ihre Entwicklung. Daher war es mir eine Herzensangelegenheit, die Fraktionsinitiative für das Programm MUBIKIN auf den Weg zu bringen. Heute freue ich mich besonders, dass ich den Unterricht in der Knauerschule besuchen kann. Es ist wirklich erstaunlich, welch vielfältige künstlerische Arbeit die Kinder leisten. Ich bin schon sehr gespannt auf die Abschlusspräsentation, weil ich immer wieder die Erfahrung gemacht habe, dass Singen und Musizieren den Kindern viel Freude bereitet. Parallel hat es positive Nebeneffekte zur Sprachbildung, Hör- und Sozialerziehung. Wer miteinander tanzt und singt, stellt sich den anderen ein.“

Helmut Gierse, Vorsitzender der MUBIKIN-Trägerversammlung, dankte Barbara Regitz für ihre Initiative. „Unsere Stiftung nimmt die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern in den Fokus. Ich freue mich, dass hier das bewusste Hören, das Hinhören und aufeinander Hören im Mittelpunkt stehen. Damit widmet sich das Projekt einem Bereich der kindlichen Wahrnehmung, der während der Pandemie oftmals vernachlässigt wurde.“

MUBIKIN macht sich seit 2011 eine durchgehende musikalische Förderung zur Aufgabe vom vorletzten Kindergartenjahr bis zum Ende der Grundschulzeit. Wesentliche Elemente sind neben der Ausstattung von Kitas und Schulen mit Musikinstrumenten die spezifische Weiterbildung der pädagogischen Fachkräfte beziehungsweise Lehrkräfte und der Unterricht durch Musikpädagoginnen und -pädagogen von der Musikschule Nürnberg im Tandem mit den Fachkräften bzw. Lehrkräften.

Aus Nürnberg:
Kaffeekränzchen mit Gewinnern im Burgcafé auf der Kaiserburg
linkes Bild von links nach rechts: Die Gewinner: Elfriede Häußler, Michael Riedel, Barbara Regitz, MdL, Stefan Tiefel und Astrid Meier; Fotos: privat
Endlich fand das coronabedingt verspätete Treffen mit den Gewinnern des Newsletterquiz aus Barbara Regitz‘ Halbzeitbilanz 2018-2021 statt. Aus zahlreichen Einsendungen wurden vier glückliche Gewinner Elfriede Häußler, Astrid Meier, Stefan Tiefel und Michael Riedel zu einem exklusiven Kaffeekränzchen im neu eröffneten Burgcafé Beer auf der Nürnberger Kaiserburg von der CSU-Landtagsabgeordneten Barbara Regitz eingeladen.

Sie hatten die richtige Lösung eingeschickt: Barbara Regitz ist Mitglied im Ausschuss für Unterricht und Kultus (Bildungsausschuss) und Mitglied im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden (Petitionsausschuss). „In den ersten zweieinhalb Jahren meiner Abgeordnetentätigkeit ist sehr vieles an Aktivitäten mit bayernweiter Relevanz und natürlich regional geschehen – und das auch trotz Corona“, begründete die Abgeordnete die Halbzeitbilanz.

Bei feinem Kaffee und Kuchen hatte man viel zu besprechen: Wie entstehen die Quizfragen? Wie ist der Anteil zwischen der Arbeit im Landtag und im Stimmkreis Nürnberg-Nord? Was sagt man am Wahlkampfstand, wofür steht Barbara Regitz, welche Ziele hat sie persönlich und warum sollen die Menschen Barbara Regitz und die CSU wählen? Weitere Themen waren von frauenpolitischen Anliegen wie geschlechtergerechte Bezahlung, Müttergeld über aktuelle Fragen der Coronapolitik, steigende Lebenshaltungskosten und die Aufnahme und Integration der ukrainischen Flüchtlinge.

Barbara Regitz zeigte mit dem Kaffeekränzchen erneut, dass sie für eine bürgernahe Politik steht: „Politik beginnt für mich vor der Haustür“, so die Abgeordnete. Deshalb gab sie ihren Gästen auch die Möglichkeit, Anregungen und Wünsche an die Politik zu äußern. Ihr erfolgreicher Einsatz, in den Wintermonaten das Café eine Stunde länger  öffnen zu dürfen, dient als gelungenes Beispiel für aktives Zuhören, das Ohr am Bürger zu haben und Anliegen in die Ministerien zu tragen. Bürger hatten sich beschwert, dass das Café bereits um 16 Uhr gekoppelt an die Öffnungszeiten der Führungen der Kaiserburg den Betrieb einstellte. Nun können Gäste nach der Führung noch Kaffee und Kuchen genießen und entspannen.

Fürs Miträtseln und die angeregte Diskussion an diesem sehr netten, angenehmen und kurzweiligen Nachmittag dankte die Abgeordnete den Gewinnern, die das ebenfalls herzlich bestätigten.

Aus Nürnberg:
BLLV-Lehrerbildungskongress - Spielräume in der Lehrerbildung von morgen sichtbar machen und endlich nutzen!
Der Bayerische Lehrer und Lehrerinnenverband (BLLV) rückte bei seinem Kongress in Nürnberg das Thema Lehrerbildung in den Fokus. In Grußworten, Vorträgen, Diskussionen und Werkstätten wurde immer wieder eins deutlich: Lehrkräfte unterrichten und erziehen, bilden also den ganzen Menschen. Die Anforderungen an sie sind immens. Deshalb brauchen sie in allen drei Phasen vom Studium, über das Referendariat bis hin zur Lehrertätigkeit vielfältige Unterstützung.

Der „Strauß“ für die Lehrerbildung der Zukunft zeigte interessante Ansätze, teils auch kostenintensive Forderungen an die Politik.

Während der Podiumsdiskussion, die Simone Fleischmann, Präsidentin des BLLV moderierte, betonte Barbara Regitz, MdL, dass für sie bei der Lehrerbildung insbesondere der Einsatz von multiprofessionellen Teams und möglichst viele musische Element für ganzheitliche Bildung von hoher Bedeutung sind. Dazu forderte die CSU-Landtagsabgeordnete „mehr Praxis" und erzählte an einem Beispiel aus ihrer eigenen Schulvita, warum sie für ein verpflichtendes Praktikum in einer Schulart ist, die man nicht selbst durchlaufen hat wie beispielsweise der Sonderschule und Mittschule. „Wenn ich etwas näher kenne, kann ich mir ein eigenes Urteil bilden. Die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Neigungen und Begabungen ernst zu nehmen, sie darin zu fördern und fordern, ist die Kernaufgabe einer Lehrperson. Und dabei nie den Optimismus vergessen. Darauf kommt es an. Mit Jammern gewinnen wir keine tüchtigen und motivierten Lehrerinnen und Lehrer“, so Barbara Regitz, auch mit Blick auf die Opposition im Landtag.

Als persönliches Fazit des Lehrerbildungskongresses zog Barbara Regitz: „Deutlich wurde hier in Nürnberg, dass die Herausforderungen für unsere bayerischen Lehrerinnen und Lehrer immens sind, zunächst wegen Corona und nun durch den Flüchtlingszustrom aus der Ukraine. Die primäre Aufgabe von uns Politikern ist, unseren Lehrerinnen und Lehrern den Rücken zu stärken und Hilfestellungen zu geben. Für die CSU ist dabei absolut klar: Wir halten am Staatsexamen fest und damit an Lehrerinnen und Lehrern als Beamte. Bayern ist stolz auf seine Lehrkräfte und bietet ihnen einen sicheren Arbeitsplatz. Ein Wert, der mir manchmal zu leicht vergessen wird und der bereits ab dem Studium geschätzt werden sollte.“


Simone Fleischmann, Präsidentin des BLLV und Barbara Regitz, MdL; Foto: privat

Aus Nürnberg: 
Barbara Regitz goes JU 
Barbara Regitz, MdL im virtuellen Gespräch mit Vertretern der JU Nürnberg-Nord; Foto: privat
Die Junge Union Nürnberg-Nord lädt immer wieder Abgeordnete und Personen des öffentlichen Lebens zu Online-Gesprächen ein. Diese Woche war Barbara Regitz, MdL an der Reihe, die sich als Thema die Frage "Wo drückt der Schuh?" ausgesucht hatte. Als heimische Stimmkreisabgeordnete nahm sie die Einladung besonders gern an.

Barbara Regitz betonte in ihrer Einleitung die Wichtigkeit und Bedeutung, dass es im Stimmkreis Nürnberg-Nord eine eigene JU gibt. „Es muss uns allen immer bewusst sein, dass wir politisch nur gemeinsam etwas erreichen können. In Union steckt das lateinische "unitas" (Einheit). Nur wenn unsere Arbeitsgemeinschaften, allen voran die stärksten FU, JU und SEN zusammen eine starke Einheit bilden, nur dann ist auch die CSU stark", so Barbara Regitz.

Offen sprach die CSU-Abgeordnete auch an: „Lasst mich mit einem eventuellen Missverständnis aufräumen: Die oder der eine oder andere von Euch denkt sich vielleicht, Barbara Regitz ist seniorenpolitische Sprecherin der CSU-Landtagsfraktion und kümmert sich gewiss ausschließlich um die Anliegen der Seniorinnen und Senioren. Das ist aber bitte bei weitem nicht so! Natürlich bin ich dankbar und auch ein wenig stolz bei insgesamt 84 CSU-Abgeordneten eine von nur sieben Sprecherinnen und Sprecher sein zu dürfen. Freilich kümmere ich mich primär um Seniorenpolitik, aber gleichermaßen um jüngere Menschen und ihre Bedürfnisse, um junge Bürgerinnen und Bürger wie Ihr es bei mir im Stimmkreis Nürnberg-Nord seid! Die CSU braucht sowohl Erfahrung als auch frische Impulse seitens der JU gleichermaßen. Darum finde ich den Austausch wie das hier ganz toll. Ich diskutiere immer gern mit euch: Die Demokratie lebt vom Pro und Contra und vom Mitmachen."

Im Online-Talk kamen sehr viele Themen zur Sprache, u.a. der hohe Stellenwert der politischen Bildung in der Schule und darüber hinaus, ein mögliches Wahlrecht ab 16 Jahren und aktuelle Gesetzesvorhaben, mit denen sich der Landtag gerade beschäftigt. Die Kreisvorsitzende der JU Nürnberg-Nord Stefanie Dechant dankte Barbara Regitz stellvertretend für alle JUler für ihre Teilnahme: „Du, liebe Babs, hast stets ein offenes Ohr für uns junge Menschen im Nürnberger Norden und nimmst Dir immer Zeit für uns, wenn wir ein Anliegen haben." Barbara Regitz dankte wiederum der JU Nürnberg-Nord für ihr beherztes Engagement und lobte die zahlreichen Aktivitäten des rührigen Kreisverbands.

Aus dem Plenum
Foto: privat
Haushalt 2022 beschlossen
Mit einem Volumen von mehr als 71 Milliarden Euro hat der Landtag den Haushalt für den Freistaat Bayern beschlossen. 42 Sitzungsstunden und 900 Änderungsanträge wurden im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen damit abgearbeitet. In einer dreitägigen Plenardebatte wurde das  Haushaltsgesetz 2022 mit dem Gesamtplan und den Einzelplänen zum Einzelhaushalt in den Vollversammlungen abschließend diskutiert und verabschiedet.

Mehr dazu nach Ostern!

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Barbara Regitz  
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