📰🏫 Aktuelles aus dem Landtag: Dringlichkeitsantrag gegen Linksextremismus - Zahlreiche Gespräche und wichtiger Austausch im Landtag
Tanja Schorer-Dremel, MdL
Aus dem Maximilianeum
‌Liebe Leserinnen und Leser,

bevor kommende Woche drei Tage Haushaltsberatungen im Plenum anstehen, haben wir uns diese Woche mit der Frage beschäftigt, wie Extremismus in Bayern effektiv bekämpft werden kann. Gerade der deutliche Anstieg linksradikaler Straftaten ist alarmierend. Gegenmaßnahmen stetig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, ist daher unsere Pflicht, um die rechtsstaatliche und demokratische Ordnung im Freistaat zu festigen.

Zahlreiche Gespräche und Treffen unserer Arbeitskreise und Arbeitsgruppen mit Experten standen ebenfalls im Fokus dieser Sitzungswoche. Gemeinsam hatten wir zahlreiche Themen im Blick, die die Menschen im Freistaat bewegen: von der Alterssicherung über die richtige Finanzbildung für junge Menschen bis hin zu Perspektiven der Biosphärenregion Spessart.

Womit wir uns diese Woche sonst noch beschäftigt haben? Lesen Sie alle aktuellen Infos in meinem heutigen Newsletter. Viel Freude dabei!

Diese Woche im Plenum
Foto: CSU-Fraktion
Dringlichkeitsantrag: Konsequentes Handeln gegen Linksextremismus
Die politisch motivierte Kriminalität in Bayern hat im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht: Besonders alarmierend ist der Anstieg linksmotivierter Straftaten. Die CSU-Fraktion hat deshalb einen Dringlichkeitsantrag eingebracht, der einen umfassenden Lagebericht zu Linksextremismus und politisch motivierter Kriminalität in Bayern fordert.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Winfried Bausback stellte heraus: „In einer freiheitlichen demokratischen Ordnung gibt es keinen guten Extremismus und keine gute extremistische Gewalt. Wer eine andere Ordnung will, dem müssen wir als Demokraten entschieden entgegentreten." 2025 seien laut Bausback 8.700 politisch motivierte Straftaten registriert worden. Er machte deutlich: „Alarmierend ist hier nicht nur die hohe Anzahl rechtsextremistischer Taten, denn die Zahl linksmotivierter Straftaten hat sich mehr als verdoppelt. Wir fordern deshalb einen umfassenden Lagebericht zum Linksextremismus und allgemein zum Extremismus in Bayern. Denn wer Extremismus wirklich bekämpfen will, darf keine blinden Flecken zulassen. Der Rechtsstaat muss dem Linksextremismus genauso entschlossen entgegentreten wie dem Rechtsextremismus." Es müsse jetzt umfassend geprüft werden, ob die derzeitigen Maßnahmen ausreichen oder ausgeweitet werden müssen.


Werkstattgespräch „Zukunft der Alterssicherung“
Wie sichern wir gute Renten auch in Zukunft und schaffen Vertrauen in das System? Beim Werkstattgespräch „Zukunft der Alterssicherung“ im Bayerischen Landtag standen genau diese Fragen im Fokus. Denn: Der demografische Wandel und veränderte Erwerbsbiografien stellen die Politik vor grundlegende Entscheidungen.
Auf Einladung von Thomas Huber, Vorsitzender des Arbeitskreises fĂĽr Arbeit, Soziales, Jugend und Familie, hat sich der Arbeitskreis mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis ausgetauscht.

Im Mittelpunkt: Alterssicherung muss verlässlich bleiben und Lebensleistung anerkannt werden. Gleichzeitig mĂĽssen wir Antworten finden, die auch fĂĽr kommende Generationen tragfähig sind. Es geht um Generationengerechtigkeit, um Schutz vor Altersarmut und um die Frage, wie wir unser System langfristig stabil aufstellen. 
Foto: CSU-Fraktion

CSU-Fraktion im Gespräch mit dem Verband Freier Berufe
Foto: CSU-Fraktion
Ein starker Mittelstand und eine flächendeckende Versorgung sind das Fundament unseres Erfolgs in Bayern. Die Freien Berufe – von Ärzten und Apothekern über Anwälte und Notare bis hin zu Architekten und Ingenieuren – sind dabei ein unverzichtbarer Motor. Bei einem parlamentarischen Frühstück mit dem Verband Freier Berufe in Bayern e.V. haben sich die Abgeordneten intensiv über die drängendsten Anliegen ausgetauscht.
Die zentralen Herausforderungen, die im Gespräch im Fokus standen, waren dabei die Versorgung im ländlichen Raum zu sichern, Selbstständigkeit auch weiterhin attraktiv zu halten und Bürokratie konsequent abzubauen.

Austausch zur Biosphärenregion Spessart
Foto: CSU-Fraktion
Zur Biosphärenregion Spessart hat sich diese Woche der Arbeitskreis Umwelt und Verbraucherschutz mit dem Bund Naturschutz in Bayern e.V. ausgetauscht. Auf Einladung unseres Arbeitskreises unter dem Vorsitz von Alexander Flierl diskutierten die Abgeordneten gemeinsam mit dem neuen Vorsitzenden Martin Geilhufe sowie Ruth Radl und Steffen Scharrer über den aktuellen Stand und die Perspektiven des Projekts. Die Biosphärenregion Spessart ist ein Projekt, das die Landkreise Aschaffenburg, Main-Spessart, Miltenberg und die kreisfreie Stadt Aschaffenburg gemeinsam verfolgen. Ziel ist es, einen Teil des bayerischen Spessarts als UNESCO-Biosphärenreservat auszuweisen.
Biosphärenregionen stehen für ein ausgewogenes Miteinander von Mensch und Natur: Sie fördern nachhaltiges Wirtschaften, stärken die regionale Wertschöpfung und sichern zugleich den Schutz von Biodiversität und Kulturlandschaft. Themen wie Trinkwasserschutz, Hochwasservorsorge, saubere Luft und der Erhalt unserer Wälder spielen dabei eine zentrale Rolle.

Bilder der Woche
Foto: CSU-Fraktion
So langsam werden die Blätter wieder grün: Auch rund ums Maximilianeum macht sich die Frühlingsstimmung deutlich bemerkbar. Die Aussicht vom Steinernen Saal auf die Maximilianstraße ist wieder deutlich farbenfroher als im Winter.

Allianz fĂĽr Finanzbildung in Bayern
Wie treffen junge Menschen gute finanzielle Entscheidungen? Und wie schaffen wir die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben? Genau darüber haben die AG Junge Gruppe und der Arbeitskreis Bildung beim Auftakt zur „Allianz für Finanzbildung in Bayern“ im Bayerischen Landtag gesprochen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Schule, Wissenschaft, Praxis und Beratung ist das Ziel, Finanzbildung systematisch zu stärken und besser in den Schulalltag integrieren.
Organisiert wurde der Austausch von Maximilian Böltl, Vorsitzender der Jungen Gruppe, und Dr. Ute Eiling-Hütig, Vorsitzende des Arbeitskreises Bildung und Kultus, die wichtige Impulse eingebracht haben. Fakt ist: Finanzielle Bildung bedeutet Verantwortung für das eigene Leben übernehmen, Chancen erkennen und Risiken einschätzen können sowie unabhängig und selbstbestimmt handeln.
Foto: CSU-Fraktion

Rückenwind für Modellregionen: Fachgespräch mit Wirtschaft und Kommunen
Nach einem Fachgespräch mit Wirtschaftsverbänden und Kommunen sieht sich die CSU-Landtagsfraktion bestätigt: Die geplanten Modellregionen werden von Unternehmen, Bürgermeistern und Wirtschaftsförderern als große Chance wahrgenommen, Bürokratie zurückzudrängen und den Standort Bayern zu stärken. Der Arbeitskreis für Wirtschaft, Landesentwicklung, Energie, Medien und Digitalisierung der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hatte sich dazu u.a. mit der IHK und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft ausgetauscht.
Blick in die Zukunft mit Foresight Academy
Foto: CSU-Fraktion
Die AG Junge Gruppe unter dem Vorsitz von Maximilian Böltl hat sich diese Woche mit der Foresight Academy ausgetauscht. Sie ist ein Netzwerk aus Unternehmen, Wissenschaft und Design und beschäftigt sich mit einer zentralen Frage: Wie wollen wir in zehn Jahren leben?
In der Foresight Academy arbeiten internationale Partner aus verschiedensten Branchen zusammen, um Trends frühzeitig zu erkennen und daraus Zukunftsszenarien zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um Prognosen, sondern um konkrete Vorstellungen davon, wie unser Alltag, unsere Wirtschaft und unser Zusammenleben künftig aussehen könnten.
Gerade fĂĽr die Politik ist dieser Blick nach vorne entscheidend. Der Austausch mit solchen Netzwerken hilft, Entwicklungen frĂĽh einzuordnen und Bayern aktiv auf die Zukunft vorzubereiten.

Zahl der Woche: 785 
GrĂĽndungsrekord bei bayerischen Startups
Bayerns Startups legen ein rekordverdächtiges Wachstum hin: 2025 wurden im Freistaat insgesamt 785 neue Startups gegründet, das ist ein Plus von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bundesweit gab es dagegen nur 29 Prozent mehr neue Startups, wie der erste bayerische „Startup und Scaleup Monitor“ des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK) und des Startup-Verbands zeigt. Der Auswertung zufolge gibt es aktuell rund 4.400 Startups in Bayern und damit so viele wie in keinem anderen deutschen Bundesland. Besonders die Verteidigungstechnologie hat dabei immens zugelegt: Mehr als eine Milliarde Euro an Investitionen sind 2025 in diesen Sektor geflossen.
Foto: pixel dreams | @ iStock

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