Aus dem Maximilianeum
 Sehr geehrte Damen und Herren,


mein letzter Newsletter vor der Sommerpause bietet Ihnen nochmals drei sehr abwechslungsreiche Topthemen.

Ein wirklich großes Anliegen war es mir, bei der Nürnberger Tafel vorbeizuschauen und dort für ein paar Stunden bei der Essenausgabe mitzuhelfen. Das habe ich in St. Eilsabeth sehr gern getan. Meinen Bericht dazu lesen Sie weiter unten. Einen anderen Besuch in meinem Stimmkreis Nürnberg-Nord habe ich der Baustelle Schloss Neunhof abgestattet . Dort habe ich mich bei einer Begehung mit „Schlossherrn“ Hans-Heiner Seiler über den neuesten Stand der Sanierungsarbeiten aus erster Hand informieren lassen. Auch dazu mehr in dieser Ausgabe.

Und nachdem die erste Folge meines neuen Podcasts "minuteswithregitz" so gut bei vielen von Ihnen ankam - Danke für das zahlreiche positive Feedback - schiebe ich jetzt gleich noch eine nach. Diesmal unterhalte ich mich mit einem Wähler über u.a., was die Tätigkeit einer Landtagsabgeordneten ausmacht und warum sich die CSU als eine Volkspartei bezeichnet. Hören Sie gern wieder rein.

Ihnen allen eine gute und gesunde Zeit in den nächsten Wochen.

Mein nächster Newsletter erscheint am 18. September.

Ihre

Aus Nürnberg: 
Barbara Regitz, MdL hilft mit bei der Nürnberger Tafel in St. Elisabeth
Ehrenamtliche Helfer der Tafel Nürnberg mit Koordinator Manfred Sellerer (rechts), neben ihm die 
Projektleitung der Nürnberger Tafel  Edeltraud Rager und ihr Stellvertreter Johannes Stieg (2. von links)
Fotos: privat
Die Ausgabestelle der Nürnberger Tafel in St. Elisabeth ist ein Ort der Hoffnung, der sich im Stimmkreis Nürnberg-Nord von Barbara Regitz, MdL befindet. Deswegen lag der CSU-Landtagsabgeordneten besonders am Herzen, hier ein paar Stunden mitzuhelfen. „Ende Juli stand für mich ein wichtiger Besuch in einem der Hauptverteilungsorte der Tafel Nürnberg an. Ich erfuhr vieles über die wichtige Arbeit der Tafel und packte auch selbst mit an. Mir kam es auch darauf an, die freiwilligen Helfer kennenzulernen, mich mit ihnen auszutauschen, um ihre Anliegen mit nach München zu nehmen“, sagte die Nürnberger Politikerin.

Die Tafel lebt von Menschen, die sich freiwillig engagieren und einbringen. In der Ausgabestelle der Tafel in St. Elisabeth in der Innenstadt besteht das Team aus Helfern aller Altersklassen mit verschiedenen Kulturhintergründen. Sie treffen sich hier jeden Donnerstag ab 8.00 Uhr, um zusammen die Ausgabe der Lebensmittel ab 13.00 Uhr zu organisieren. Sie bilden ein Team und sind gleichzeitig auch eine Familie. „Damit wird die Tafel zu einem echten Beispiel für Integration mit vielen bereichernden Momenten.

Ich danke allen Ehrenamtlichen und der Projektleitung der Nürnberger Tafel für diesen Einblick“, fügte Regitz hinzu. Dank ihres großartigen Engagements bedienen die Ehrenamtlichen einmal in der Woche bis zu einhundert Kunden. Ob Fleisch, Brot, Gemüse, Obst oder weitere Lebensmittel, die Kunden „kaufen“ für eine symbolische Summe frische Ware, die von Lebensmittelläden, Supermärkten oder Herstellern gespendet und von der Tafel-Organisation abgeholt werden. „Die Tafel ist eine einzigartige Einrichtung, die zahlreichen Menschen, denen es finanziell nicht gut geht, hilft und sie mit Lebensmitteln unterstützt. Vor allem in Krisenzeiten wie diesen, in denen viele ihren Gürtel enger schnallen müssen, sind die Ausgabestellen der Tafel unentbehrlich und gesellschaftsrelevant“, sagte die CSU-Politikerin. Bei ihrem Besuch erfuhr Regitz auch, dass die Ausgabestelle der Tafel in St. Elisabeth mehr Unterstützung braucht – in Sachen Spender, Helfer und Logistik. So ist es gut, dass die Bayerische  Staatsregierung den bayerischen Tafeln erst vor kurzem eine finanzielle Sonderunterstützung von 300.000 Euro gewährt hat.
 

Aus Nürnberg:
Sanierung des Schlosses Neunhof
Vorsitzender der Stiftung Schloss Neunhof Hans-Heiner Seiler und Barbara Regitz, MdLbesichtigen Garten und Baustelle des Schlosses. Mitte unten: Sichtachse aus einer Schießscharte auf die Kraftshofer Wehrkirche St. Georg. Fotos: privat
Eine ganz besondere Besichtigung stand diese Woche für Barbara Regitz, MdL an: Die Begehung der Baustelle des Schlosses Neunhof mit "Schlossherrn" Hans-Heiner Seiler.

Das Schloss Neunhof ist ein einzigartiges Baudenkmal. Es befindet sich im Stadtteil Neunhof, zugehörig zum Stimmkreis Nürnberg-Nord von Barbara Regitz. Einst diente dieser Herrensitz der Verteidigung der Stadt Nürnberg. Das Schloss stammt aus der Zeit um 1500 und wurde später nur geringfügig verändert. Ein Großteil der Originalausstattung blieb erhalten. Das Schloss ist seit 1960 für Besucher zugänglich. Die Besichtigung ist wegen anstehender Sanierungsarbeiten bis ca. 2024 nicht möglich, die eine wichtige denkmalpflegerische Aufgabe für Nürnberg und deren Patriziergeschichte und den Nürnberger Norden sind.

Das höchst stattliche Anwesen mit einem Sockel aus fränkischem Sandstein und wunderbarem Fachwerk ist weithin sichtbar. Im Süden fällt der Blick über die Wehrkirche in Kraftshof, einst Patronatskirche der Kress von Kressenstein, auf das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg, die Kaiserburg. Im Osten sieht man den Irrhain, ebenfalls ein Kleinod im Nürnberger Norden. Hier in der Natur versammelten sich die Mitglieder des Pegnesischen Blumenordens, einer seit 1644 bis heute bestehenden Sprach- und Literaturgesellschaft. Im Nordwesten befinden sich Gemüseanbauflächen, den Kirchturm Großgründlach, Wohn- und Gewerbegebiete.

2021 wurde aus der Erbengemeinschaft die gemeinnützige Stiftung Schloss Neunhof gegründet. Ihre Hauptaufgabe ist es, das Schloss für nachfolgende Generationen zu erhalten, der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen und der Gemeinschaft einen Ort der Brauchtumspflege zu bieten. Dafür sind umfassende Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten unumgänglich. Als Baukosten wurden rund 3 Millionen Euro veranschlagt.

Das Schloss ist noch immer in Privatbesitz. Nach Kress von Kressenstein gehört es nun der gemeinnützigen Stiftung, deren Vorsitzender Hans-Heiner Seiler ist. „Sein Anliegen, das Schloss für seine Nachfahren, ebenso für die „Neunhiefer“ und Nürnberger zu erhalten, nimmt man ihm gerne ab. Mit sehr großem Engagement, Herzblut und reichem Detailwissen begeistert er für die Baumaßnahm. Das Joint Venture aus Bundes- und Landesmittel, Eigenmitteln und Spenden trägt sicher zum Gelingen bei“, so Barbara Regitz.

Die CSU-Landtagsabgeordnete wünscht weiterhin eine unfallfreie Sanierung, begleitet aufmerksam den Baufortschritt und freut sich schon jetzt auf die Fertigstellung.

Podcast: Die 2. Folge!

Terminhinweis zum Seniorenmitwirkungsgesetz:
Die Verbändeanhörung läuft noch bis zum 
15. September 2022
Intensiver Austausch mit dem Stadtseniorenrat:  von links nach rechts: Thomas Thill vom LSVB Bezirk Mittelfranken, Barbara Regitz, MdL, Leiter des AK Sicherheit im Stadtseniorenrat (StSR) Werner Barge, Vorsitzender des StSR Christian Maguliés und die stellvertratende Vorsitzende des StSR Klara Rebhahn. Foto: privat

Aus dem Landtag:
Gesetzentwurf des Bayerischen Seniorenmitwirkungsgesetzes (BaySenG)
Der Gesetzentwurf ist auf der Homepage des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales veröffentlicht. Die Verbändeanhörung läuft noch bis zum 
16. September 2022
Newsletter-Service
Möchten Sie den Newsletter nicht mehr erhalten, klicken Sie bitte hier: Abmelden
Sollte der Newsletter nicht korrekt dargestellt werden, klicken Sie bitte hier für die Online-Version
IMPRESSUM
Barbara Regitz  
Jakobstraße 46  
90402 Nürnberg

Telefon: 0911 2415 4415