Aktuelles aus dem Landtag: Gespräche im Landtag und News vor Ort
Aus dem Maximilianeum
‌Liebe Leserinnen und Leser,

ob im Landtag oder vor Ort in unseren Regionen: Die vergangene Woche war für unsere Fraktion geprägt von wichtigen Themen und zahlreichen Terminen. Im Plenum haben wir erneut deutlich gemacht, dass wir weiterhin als verlässlicher Partner an der Seite unserer Kommunen stehen und sie – wie in keinem anderen Bundesland – konsequent stärken werden.
Ein besonderes Zeichen gegen Antisemitismus setzten wir bei unserem Besuch der Münchner Synagoge Ohel Jakob. Dort hielten wir eine Fraktionssitzung ab und verabschiedeten eine entsprechende Resolution.
Auch außerhalb des Landtags waren wir im Einsatz: Unser Fraktionsvorstand war in ganz Bayern unterwegs – unter anderem im nördlichen Oberbayern, in Oberfranken und in unserer Heimat Unterfranken. Für mich steht fest: Der direkte Austausch vor Ort ist unverzichtbar. Nur so behalten wir die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern sowie von Unternehmen im Blick und lassen sie in unsere tägliche Arbeit einfließen.
In meinen Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen haben meine Kolleginnen und Kollegen und ich zudem zahlreiche Gespräche geführt – sowohl im Landtag als auch direkt bei Unternehmen. Der persönliche Dialog eröffnet neue Perspektiven und sorgt für praxisnahe Lösungen.
Besonders erfreuliche Nachrichten gibt es für unsere Kommunen im Landkreis Miltenberg: Mit der RZWas-Förderung stärken wir gezielt die kommunale Infrastruktur. Denn eines ist klar – wir lassen unsere Kommunen nicht im Stich. Zudem entsteht in Unterfranken eine neue Ausbildungsstätte für Fachlehrkräfte, für die ich mich mit Nachdruck eingesetzt habe.
Abschließend lade ich Sie herzlich ein, sich für meine nächste Bürgersprechstunde anzumelden. Weitere Informationen dazu finden Sie in den untenstehenden Artikeln.

Viel Freude beim Lesen!

Ihr 
Martin Stock

Aus dem Plenum
Foto: CSU-Fraktion
Islamismus entschieden bekämpfen – freiheitliche Werte schützen!
Per Dringlichkeitsantrag setzte sich die CSU-Fraktion im Plenum für eine entschlossene Bekämpfung islamistischer Bestrebungen und den Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Bayern ein, ein Thema, welches ich zu 100% unterstützen kann. Der Antrag betont die klare Trennlinie zwischen dem Islam als Religion und islamistischen Ideologien, die Gewalt, Antisemitismus oder die Ablehnung demokratischer Werte propagieren. 

Für mich ist der Umgang mit den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern  ein besonderer Gradmesser für den Zustand unserer Demokratie. Es ist besorgniserregend, dass Straftaten, die dem Bereich religiöser politischer Ideologie zugeordnet werden ansteigen. Deshalb müssen wir diesem Bereich, dem religiösen und auslandsbezogenen Extremismus, wie allen Extremismen mit Entschiedenheit entgegentreten. Wir brauchen eine klare Kante gegen Islamismus, den Schutz unserer Werte und den Schutz jüdischen Lebens in Bayern.


CSU-Fraktion kritisiert Entscheidung zu Mercosur: 
Wirtschaft darf nicht zum Spielball von Ideologen werden
In der vergangenen Woche haben wir uns in der CSU-Landtagsfraktion intensiv mit dem EU-Mercosur-Handelsabkommen befasst. Gemeinsam mit meiner Fraktion kritisiere ich die Entscheidung des Europäisches Parlament, das Abkommen dem Europäischer Gerichtshof (EuGH) zur Prüfung vorzulegen.
Gerade für Bayern als exportorientierten Freistaat ist Freihandel kein abstraktes Thema, sondern eine Frage wirtschaftlicher Stabilität und der Sicherung von Arbeitsplätzen. Unsere Unternehmen sind auf verlässliche internationale Handelsbeziehungen angewiesen.
In unserer Fraktionssitzung haben wir deshalb eine Resolution verabschiedet, mit der wir die EU-Kommission auffordern, das Mercosur-Abkommen vorläufig in Kraft zu setzen. Zugleich gilt: Sollten Importe den Markt überschwemmen und die Preise für bayerische Produkte – insbesondere Rindfleisch, Geflügel oder Zucker – massiv unter Druck setzen, müssen wir schnell und wirksam gegensteuern können. Unsere Landwirte brauchen verlässliche Schutzmechanismen.
Aus meiner Sicht braucht es jetzt Klarheit und Tempo statt weiterer Verzögerungen.
Werkstattgespräch zur Extremismusbekämpfung
Foto: CSU-Fraktion
„Wie umgehen mit Extremismus?“ Dieser Frage widmete sich das von der Hanns-Seidel-Stiftung organisierte Werkstattgespräch, an dem  ich als Mitglied des Arbeitskreises Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Integration teilnahm. Das Thema Extremismus wurde in diesem Rahmen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Zu Gast waren  Prof. Dr. Tom Mannewitz, Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Prof. em. Dr. Eckhard Jesse, Technische Universität Chemnitz, Andreas Bachmann, Leiter des ARD-Studios Südosteuropa, und Philine Blees, Medienagentur LOBECO. Im Fokus einer sehr lebhaften Diskussion standen die aktuellen Herausforderungen. Insbesondere das Thesenpapier von Prof. Dr. Jesse und mögliche Gegenstrategien wird der Arbeitskreis auch weiterhin im Blick behalten.

Landtagsfraktion tagt in der Synagoge: Klare Haltung gegen Antisemitismus
Martin Stock in der Synagoge in München Foto: privat
Natürlich habe auch ich an dem Besuch der Münchner Hauptsynagoge Ohel Jakob teilgenommen. Mit der auswärtigen Fraktionssitzung im Jüdischen Gemeindezentrum hat die Fraktion letzte Woche ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt. Klar ist: Bayern steht fest an der Seite der Menschen jüdischen Glaubens im Freistaat, bekennt sich zur Freundschaft mit dem jüdischen Staat und zum unverhandelbaren Existenzrecht Israels. Im Mittelpunkt der Beratungen standen Maßnahmen zur konsequenten Bekämpfung von Antisemitismus, der Ausbau der Präventionsarbeit sowie die von der Fraktion verabschiedete Resolution „Die Erinnerung wachhalten. Jüdisches Leben stärken.“

Fraktionsvorstand unterwegs
Foto: CSU-Fraktion, hier beim Besuch in Unterfranken
Bei seiner Tour durch die Regierungsbezirke im Rahmen von „Fraktion vor Ort“ besuchte der Vorstand der CSU-Landtagsfraktion auch das Industrie Center Obernburg, einen bedeutenden Standort der Chemieindustrie.
Ob bei Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder im Hospizzentrum: Der Fraktionsvorstand wollte sich im Gespräch mit den Verantwortlichen selbst ein Bild davon machen, welche Themen, Herausforderungen und Perspektiven die Menschen und Unternehmen in Bayern derzeit bewegen.




Folgen des Hebammenhilfevertrages
Martin Stock im Plenarsaal Foto: privat
Geburtshilfe muss im Focus bleiben!
Geburtshilfe in Bayern steht unter Druck. Das habe ich nicht nur aus Gesprächen im Landtag mitgenommen, sondern ganz konkret auch aus meiner Bürgersprechstunde. Hebammen haben mir dort eindrücklich geschildert, welche Folgen der aktuelle Hebammenhilfevertrag für ihre tägliche Arbeit hat.
Für mich ist klar: So darf es nicht bleiben. Beleghebammen sind das Rückgrat der Geburtshilfe in Bayern. Sie begleiten den Großteil aller Geburten, übernehmen enorme Verantwortung und sichern die Versorgung auch in ländlichen Regionen, an Wochenenden und an Feiertagen. Wenn ihre Arbeit finanziell immer unattraktiver wird, geraten ganze Versorgungsstrukturen ins Wanken.
Der derzeitige Hebammenhilfevertrag bildet die Realität der geburtshilflichen Versorgung nicht angemessen ab. Er erschwert eine ausreichende und verlässliche Betreuung von werdenden Müttern und stellt ausgerechnet diejenigen schlechter, die unser Geburtssystem am Laufen halten. Dass Beleghebammen teils deutlich weniger verdienen als zuvor, ist weder gerecht noch zukunftsfähig. Deshalb haben wir als CSU-Landtagsfraktion einen Dringlichkeitsantrag zur schnellen Evaluierung des Vertrags eingebracht. Es braucht eine faire Vergütung und eine verlässliche Grundlage für die Arbeit der Hebammen. Geburtshilfe darf nicht zur Rechenfrage werden, sondern muss sich an dem orientieren, was Familien in einer hochsensiblen Lebensphase brauchen: Sicherheit, Qualität und Verlässlichkeit.
Ich werde mich weiter mit Nachdruck dafür einsetzen, dass die Anliegen der Hebammen gehört werden – im Landtag und im direkten Austausch vor Ort. Eine starke Geburtshilfe ist kein Luxus, sondern Teil der gesundheitlichen Daseinsvorsorge und ein zentraler Baustein für familienfreundliche Politik in Bayern.

Die RZWas-Förderung für den Landkreis Miltenberg 
Bild Bürgerbüro Stock, MdL
Gute Nachrichten für Kommunen im Landkreis Miltenberg! Rund 680.000 Euro RZWas-Fördergelder im Jahr 2026.
Mit der RZWas-Förderung helfen wir unseren Kommunen gezielt bei Investitionen in die Trinkwasser-, Abwasser- und Wasserinfrastruktur – insbesondere auch in finanziell herausfordernden Situationen. So leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Daseinsvorsorge, zum Umweltschutz und zur Zukunftsfähigkeit unserer Region.

Neue Ausbildungsstätte für Fachlehrkräfte in Unterfranken
Gute Nachrichten für den Landkreis Miltenberg
Gute Nachrichten für Unterfranken und besonders für den Landkreis Miltenberg.
Anliegen aus der Bürgerschaft nehme ich ernst!  In meiner Bürgersprechstunde wurde der dringende Wunsch nach einer zusätzlichen Ausbildungsstätte für Fachlehrkräfte in Unterfranken an mich herangetragen. Für dieses Anliegen habe ich mich unmittelbar eingesetzt.
Jetzt liegt das Ergebnis vor: Der Freistaat Bayern schafft eine neue zusätzliche Ausbildungsstätte für Fachlehrkräfte in Gemünden am Main. Damit erhält Unterfranken wieder eine zentrale, gut angebundene Ausbildungsstätte, die das bisherige Angebot in Nordbayern mit den Standorten Ansbach und Bayreuth sinnvoll ergänzt. Damit stärken wir gezielt den Bildungsstandort Unterfranken. Fachlehrkräfte sind mit ihrem praxisnahen Unterricht unverzichtbar – insbesondere an Grund-, Mittel-, Förder- und Realschulen.
Ich freue mich, dass aus einem konkreten Gespräch vor Ort eine konkrete Entscheidung für unsere Region geworden ist. So geht Politik nah bei den Menschen und im Interesse unseres Stimmkreises.
Bild privat

Bayern startet neue Runde zur Landarzt-und ÖGD-Quote für Medizinstudienplatzbewerber
Medizin studieren – auch ohne 1,0-Abi?
Wer sich vorstellen kann, später als Ärztin oder Arzt auf dem Land zu arbeiten, hat eine echte Chance auf einen Studienplatz über die Landarztquote oder die ÖGD-Quote (Öffentlicher Gesundheitsdienst)  in Bayern.

Einladung zur Bürgersprechstunde am 27.02.2026
Bild Bürgerbüro Stock, MdL
Am Freitag, den 27.02.2026, lade ich Sie von 15:00 bis 17:00 Uhr herzlich zu einer Bürgersprechstunde in mein Abgeordnetenbüro (Schafbrückenweg 10) in Sulzbach ein. Der direkte Austausch mit den Menschen in meinem Stimmkreis ist mir besonders wichtig. Nutzen Sie daher die Gelegenheit, persönliche Anliegen, Fragen oder Anregungen direkt mit mir zu besprechen.

Wichtiger Hinweis: Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Melden Sie sich bitte  telefonisch unter 06028/2174960 oder einfach mit einem Klick auf nachfolgendem Button  an und schildern Sie auch kurz Ihr Anliegen. Falls Sie Unterlagen zu Ihrem Thema haben, bringen Sie diese bitte mit. Ich freue mich auf den Austausch! 👍🗣🤝


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63834 Sulzbach am Main

Telefon: 06028 / 217 496 0