Im Juli 2024 haben wir von der CSU-Landtagsfraktion die Enquete-Kommission „Bürokratieabbau“ auf den Weg gebracht. Unser Ziel ist klar: Verwaltungsprozesse auf den Prüfstand stellen, gesetzliche Vorgaben vereinfachen und Strukturen so verbessern, dass Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und das Ehrenamt spürbar entlastet werden.
Als stellvertretendes Mitglied der Kommission ist mir besonders wichtig, dass die Erfahrungen und Rückmeldungen aus meinem Stimmkreis direkt in die Arbeit einfließen. Viele Anregungen aus Gesprächen mit Handwerksbetrieben, Kommunen oder Vereinen zeigen deutlich: Bürokratieabbau ist keine abstrakte Theorie, sondern eine ganz konkrete Alltagsfrage, die uns alle betrifft.
Letzte Woche hat die Kommission ihren ersten Zwischenbericht im Plenum vorgestellt – ein wichtiger Meilenstein nach einem Jahr intensiver Arbeit. Insgesamt wurden 82 Handlungsempfehlungen in fünf Themenfeldern erarbeitet. Dabei geht es unter anderem um digitale Verfahren, schnellere Genehmigungen und mehr Eigenverantwortung in Verwaltung und Ehrenamt.
Klar ist für mich: Jetzt müssen den Empfehlungen auch konkrete Gesetzesinitiativen folgen. Wir brauchen mehr Vertrauen in die Menschen, weniger Misstrauen durch Formulare – und vor allem mehr Mut, Dinge wirklich zu vereinfachen. Nur so machen wir Bayern einfacher, digitaler und zukunftsfähiger.