📰🏫 Aktuelles aus dem Landtag: Dringlichkeitsantrag zu Modellregionen zum Bürokratieabbau - viele Gespräche im Landtag und vor Ort - Gedenkakt 80 Jahre Flucht und Vertreibung
Aus dem Maximilianeum
‌Liebe Leserinnen und Leser,

Wie bleibt Bayern erfolgreich? Welche Ideen braucht es, um unsere Zukunft zu sichern? Wie stellen wir sicher, dass die Innovationskraft unserer Wirtschaft im Freistaat erhalten bleibt? Und wie können wir Bürokratie gezielt abbauen, damit die Menschen vor Ort mehr Eigenverantwortung übernehmen können?
Diese und viele weitere Zukunftsfragen standen letzte Woche im Plenum des Landtags im Mittelpunkt. So haben wir von der CSU-Landtagsfraktion etwa per Dringlichkeitsantrag die Einrichtung von Modellregionen gefordert, um gemeinsam mit den Kommunen mehr Handlungsspielraum und weniger Bürokratie für die Menschen in Bayern zu schaffen.
Ein besonderes Highlight war für mich die Entscheidung der Münchnerinnen und Münchner FÜR Olympia – ein echtes OlympiJA! Bei der anschließenden Pressekonferenz u.a. mit CSU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Holetschek und BLSV-Vorsitzenden Jörg Ammon war ich als sportpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion aktiv dabei. Auch die letzte Sitzung des Landessportbeirats drehte sich um Olympia, unter anderem bei einem Besuch auf der Olympia-Schießanlage Hochbrück.
Ein starkes finanzielles Signal gab es zudem für den ländlichen Raum – dazu finden Sie weitere Details in meinem Newsletter.
Besonders wichtig war auch der Gedenkakt im Bayerischen Landtag zu „80 Jahre Flucht und Vertreibung – 75 Jahre Verständigung“.“ Denn aus der Geschichte lernen, heißt für die Zukunft begreifen!

Viel Freude beim Lesen!

Euer
Martin Stock

Aus dem Plenum
Foto: CSU-Fraktion
Mehr Eigenverantwortung und weniger Bürokratie
Wir von der CSU-Landtagsfraktion haben letze Woche per Dringlichkeitsantrag Modell- und Testregionen vorgeschlagen, um den zusätzlichen Wegfall landesrechtlicher Vorschriften zu erproben und so den Bürokratieabbau gezielt voranzutreiben, was auch für Unterfranken und unsere Region als Modell dienen könnte. Die Erfahrungen aus diesen Modellregionen sollen dazu beitragen, die landesweite Modernisierung und Beschleunigung bayerischer Verwaltung im Rahmen des Programms Bayern 2030 voranzutreiben.

In diesen Modellregionen wollen wir Neues wagen und ausprobieren, wie bestimmte Regeln flexibler gestaltet werden können – ohne unnötige Bürokratie. Denn überbordende Vorschriften kosten unsere Wirtschaft jedes Jahr rund 146 Milliarden Euro – Geld, das für Innovationen, Arbeitsplätze und neue Ideen fehlt.
Unser Ziel ist klar: Mehr Freiheit für Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger, weniger Hürden im Alltag und mehr Raum für kreative Lösungen. Dabei bleibt eines selbstverständlich: Alles wird immer im engen Austausch mit den Kommunen umgesetzt, damit die Veränderungen vor Ort auch wirklich greifen.
Foto: CSU-Fraktion
Meine Rede zum Sportgesetz
Ein weiteres Thema, das mir besonders am Herzen liegt, ist die Sportförderung. Zu diesem wichtigen Bereich habe ich letzte Woche im Landtag gesprochen. Denn Sport ist weit mehr als ein Freizeitangebot: Er trägt in jedem Alter wesentlich zur körperlichen und psychischen Gesundheit bei, stärkt die persönliche Resilienz und wirkt vorbeugend gegen Krankheiten, die durch Bewegungsmangel entstehen.

In meiner Rede habe ich deutlich gemacht, dass Bewegung und Sport uns alle angehen – und dass unsere Sportvereine dabei eine zentrale Rolle spielen. Sie leisten Großartiges und verdienen weiterhin die bestmögliche Unterstützung des Staates. Ein wichtiger Schritt ist dabei die geplante Einführung eines Bayerischen Sportgesetzes. Es soll die verschiedenen Akteure im Sport besser vernetzen, die staatliche Förderung bündeln und die Sportpolitik auf eine ganzheitliche, ressortübergreifende Grundlage stellen.
Mein Fazit: Sport stärkt nicht nur den Einzelnen, sondern unsere gesamte Gesellschaft – deshalb ist eine strategische und nachhaltige Förderung von Sport und Bewegung entscheidend für Bayerns Zukunft.

Nach Bürgerentscheid: Bayern setzt zum Sprint an!
Foto: CSU-Fraktion
Nach dem positiven Olympiaentscheid ist klar: Der Freistaat bleibt sportlich an der Spitze und macht Tempo! Wir von der  CSU-Landtagsfraktion wollen diese Erfolgsgeschichte fortschreiben und jetzt die Rahmenbedingungen schaffen, damit Bayerns Athletinnen und Athleten auch künftig ganz vorne dabei sind. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz haben wir dies deutlich gemacht (im Bild v.l.n.r.): Nikolai Sommer, Para-Tischtennisspieler und NK1-Kader, Thorsten Freudenberger, Vorsitzender des Landessportbeirats, Prof. Dr. Susanne Burger, Vorsitzende der Geschäftsführung des Landes-Sportverbands (BLSV), Fraktionsvorsitzender Klaus Holetschek, Jörg Ammon, Präsident des BLSV, Mona Mayer, Leichtathletin und Olympia-Teilnehmerin 2024 und Martin Stock, sportpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Stabilisierungshilfen für den Landkreis Miltenberg
Foto: CSU-Fraktion
1.000.000 Euro fließen in den Landkreis
Ich freue mich außerordentlich, dass 1 Million Euro an Stabilisierungshilfen in den Landkreis Miltenberg fließen.
Die Gemeinde Altenbuch erhält 700.000 Euro und die Stadt Stadtprozelten 300.000 Euro.
Das hat mir das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat mitgeteilt. Unser klares Bekenntnis zum ländlichen Raum und wichtig für gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern. 

Kommunaler Finanzausgleich 2026
Starkes Signal für unsere Kommunen!
Der kommunale Finanzausgleich in Bayern klettert im kommenden Jahr mit fast 13 Milliarden Euro auf einen neuen Rekordwert.
Konkret vereinbarten die kommunalen Spitzenverbände mit der Staatsregierung eine Erhöhung um 846 Millionen Euro auf dann 12,83 Milliarden Euro.
Gleichzeitig stellt der Freistaat 2026 aus dem
Sondervermögen des Bundes für Investitionen 3,9 Milliarden Euro für Bayerns Kommunen bereit. Die bayerischen Kommunen investieren auf Rekordniveau. Bundesweit haben die bayerischen Kommunen seit vielen Jahren die mit Abstand höchste
Investitionsquote. 2024 lag die Investitionsquote der bayerischen Kommunen bei 23,1 % (Durchschnitt Flächenländer West: 15,5 %). Um diese starke
Position weiter zu festigen, nimmt der Freistaat Bayern im Bereich der Investitionen keine Kürzungen vor. Vielmehr werden mit den Mitteln aus dem
Sondervermögen Infrastruktur starke Impulse für kommunale Investitionen gesetzt. Ein enormer Kraftakt für den Freistaat, aber gut angelegtes Geld für unsere Kommunen! Für mich ist klar: Starke Kommunen sind das Rückgrat unseres Freistaats – jede Investition zahlt direkt in die Zukunft unserer Heimat ein!

Foto: CSU-Fraktion

Besuch der Olympia-Schiessanlage Hochbrück
Foto: Vorsitzender Landessportbeirat Thorsten Freudenberber, MdL und Martin Stock, MdL (privat)
Sport, Olympia und Inklusion – aktiv für unsere Vereine
Als Mitglied des Landessportbeirats nahm ich an der Sitzung des Beirats teil, die auf Einladung des Bayerischen Sportschützenbunds e.V. auf der Olympia-Schießanlage Hochbrück stattfand. Ein besonders passender Ort: Die Anlage wird seit 1972 für nationale wie internationale Wettkämpfe genutzt und wäre mit vertretbarem Sanierungsaufwand bereit für eine olympische Neuauflage – und sogar für eine paralympische Premiere! Umso großartiger, dass die Münchnerinnen und Münchner mit einem klaren „JA“ für Olympia gestimmt haben.
Neben Olympia beschäftigten wir uns auch unabhängig davon intensiv mit der Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Sport. Dabei diskutierten wir, welche möglichen Hürden Menschen mit Behinderung von einer Mitgliedschaft in Sportvereinen abhalten und wie diese Barrieren abgebaut werden können.

Besuch aus Miltenberg in München
Privat
Über 90 interessierte Besucherinnen und Besucher aus unserem Landkreis Miltenberg folgten meiner Einladung in den Bayerischen Landtag nach München. Nach der Begrüßung und einem gemeinsamen Mittagessen, gab es einen informativen Film über die Arbeit des Landtages und anschließend, im Herzstück des Maximilianeums, dem Plenarsaal, eine angeregte Diskussion über verschiedene Themen. Ich freue mich sehr über das große Interesse an meiner Arbeit im Landtag. Der breite Querschnitt meiner Besucherinnen und Besucher – von Mitgliedern des Bauernverbandes über den Kreisjugendring bis hin zur Sicherheitswacht – zeigt, wie vielfältig und lebendig das Engagement in unserem Landkreis ist. Ich hoffe, dass meine Besucherinnen und Besucher eine genauso gute Zeit hatten wie ich und auch die verbliebene freie Zeit in München bei einem Stadtbummel genießen konnten, bevor es wieder zurück in die Heimat ging. Vielen Dank nochmal für euren Besuch!

80 Jahre Flucht und Vertreibung – 75 Jahre Verständigung: 
Bayern erinnert und blickt nach vorn
14 Millionen Deutsche haben nach den Grauen des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat verloren. Allein in Bayern fanden rund zwei Millionen Vertriebene eine neue Heimat. Dies war der größte Bevölkerungszuwachs Bayerns seit 1815, dabei nicht zu vergessen die über 600.000 Aussiedler und Spätaussiedler, die nach der Vertreibung bis heute in den Freistaat gekommen sind. Der Gedenkakt des Bayerischen Landtags zum historischen Doppeljubiläum „80 Jahre Flucht und Vertreibung – 75 Jahre Verständigung“ erinnert an das Schicksal der Vertriebenen, würdigt die gewaltigen Aufbauleistungen der Heimatvertriebenen und Aussiedler und betont ihre bleibende Bedeutung für unsere Gesellschaft.
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63834 Sulzbach am Main

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