Aus dem Maximilianeum
 Sehr geehrte Damen und Herren,

während die Weltlage weiterhin so komplex bleibt wie nie zuvor - Großbritannien braucht eine/n neue/n Premierminister/in, in Japan wird der ehemalige Ministerpräsident erschossen und die erste Ukraine-Konferenz in Lugano hat als Ergebnis, dass das Land für seinen Wiederaufbau mindestens 720 Milliarden Euro benötigt - gehen die Dinge bei uns hier quasi ihren normalen Lauf und das tut in diesen global unsicheren Zeiten ganz gut.

Auf drei Themen in diesem Newsletter möchte ich Sie besonders aufmerksam machen.

Vorgestern gab es den Startschuss für das neue multifunktionale Studio Franken des Bayerischen Rundfunks in Nürnberg. Als Mitglied des Rundfunkrats war ich bei der feierlichen Eröffnung des neuen Multifunktionssaals vor Ort dabei. Meine ersten Eindrücke lesen Sie weiter unten. Dann hat die Wiedereröffnung der Holzschuherkapelle auf dem Johannisfriedhof stattgefunden. Sechs Jahre haben die Sanierungsarbeiten gedauert und jetzt erstrahlt die Kapelle wieder in voller herrlicher Pracht. Ebenso dazu mehr in dieser Ausgabe. Und als Drittes mir genauso wichtig: Unter dem Motto „Schule trifft Politik“ traf ich mich endlich wieder in Präsenz zum Gedankenaustausch mit dem BLLV-Bezirksvorsitzenden von Mittelfranken Markus Erlinger. 

Wie stets wünsche ich Ihnen eine gute Lektüre, freue mich über eine Rückmeldung und  wünsche einen angenehmen sonnigen Sonntag!

Ihre

Aus Nürnberg: 
Mehr Franken im BR: 
Startschuss für neues Studio Franken
Linkes Bild: Barbara Regitz, MdL mit der Intendantin des Bayerischen Rundfunks Dr. Katja Wildermuth und dem BR-Rundfunkratsvorsitzenden Prof. Dr. Godehard Ruppert; rechtes Bild: Barbara Regitz, MdL mit Barbara Stamm, Landtagspräsidentin a.D.
Fotos: privat

Auf dem BR-Gelände in Nürnberg wurde Ende dieser Woche nach dreijähriger Bauzeit der neue Multifunktionssaal offiziell eröffnet. Zur feierlichen Inbetriebnahme hatte der BR rund 100 Gäste eingeladen. Barbara Regitz, MdL war in ihrer Funktion als Mitglied des Rundfunkrats vor Ort mit dabei. Der Neubau in der Wallensteinstraße wird sowohl als Produktionsstätte für Fernsehen und Hörfunk als auch Veranstaltungssaal genutzt. Ferngesteuerte Kameras, Bilderwelten auf Mega-Screens und eine Akustik vom Feinsten – das neue Studio Franken ist ein wahres Multitalent. Ob Kabarett, Kammerkonzert oder Tagung – Gebäude und Technik bieten viele Möglichkeiten. Die ersten großen Produktionen liefen bereits erfolgreich. 
 
Barbara Regitz, die sich bei ihrer Arbeit im Rundfunkrat stets dafür einsetzt, dass mehr Franken in den Programmen des Bayerischen Rundfunks vorkommt, zeigte sich begeistert vom neuen Studio Franken: „Die Investition, die der BR hier mit dem neuen Multifunktionssaal getätigt hat, stärkt nicht nur Nürnberg, sondern ganz Mittelfranken. Es zeigt auch, es muss nicht immer München sein. Nürnberg kann mit diesem topmodernen Studio, das höchsten technischen Maßstäben entspricht, locker mit der Landeshauptstadt mithalten. Neben den flexiblen Anwendungen TV, Hörfunk und digital, also crossmedial, überzeugt mich v.a. die Nachhaltigkeit, mit der es gebaut wurde. Der Energieverbrauch reduziert sich durch ökonomischere Produktionsverfahren deutlich. Mit diesem neuen Studio Franken bin ich fest davon überzeugt, dass der BR künftig noch besser alle Zielgruppen, Frauen und Männer, Erwachsene und Kinder, Jung und Alt, erreichen wird. Das ist wirklich ein Superprojekt für Nürnberg und dafür gibt es von mir das höchste fränkische Lob „Bassd scho“.
 
Bis zu 300 Zuschauerinnen und Zuschauer finden im neuen Veranstaltungssaal Platz. Visuell können sie neue Bilderwelten erleben. Im großen Saal hängen Leinwände, größer als in manchem Kino. Auf diese Mega-Screens projizieren zwei lichtstarke Hochleistungs-Laserbeamer Bilder, Videos, Animationen und Lichtstimmungen. Anders als bei einem virtuellen Studio mit Greenbox-Technologie, deren Bilder erst in der Nachbearbeitung entstehen, kann hier das Saalpublikum die Projektionen direkt erleben. 

Alle Wände des Saals sind mit speziellen Akustik-Elementen versehen – ideal für klassische Musik. Daneben ermöglichen schwere Akustik-Vorhänge neben Kammermusikabenden auch Pop-, Rock-, Volksmusik- oder Schlager-Konzerte. Das multifunktionale Studio dient als zentrale Spielfläche für Fernseh - und Videoproduktionen, aber auch als Veranstaltungsraum. Gerade für Gesprächs- oder Wissensformate gibt es in Nürnberg jetzt ideale Bedingungen. So verlagert z.B. die Sendung "Planet Wissen" die Produktion von München nach Nürnberg und profitiert von den neuen Möglichkeiten.

Dr. Katja Wildermuth, Intendantin des Bayerischen Rundfunks, sprach von einem „wichtigen Meilenstein“ im BR-internen Veränderungsprozess hin zu einem crossmedialen Medienhaus. Tassilo Forchheimer, der Leiter des BR Studios Franken, nannte die Eröffnung einen „Tag der Freude“ und prognostizierte, dass das neue multifunktionale Gebäude noch mehr Kreativität der Mitarbeiter herausfordern und dem gesamten BR helfen wird, Franken noch hör- und sichtbarer in seinen Programmen zu machen.

Aus Nürnberg:
"Schule trifft Politik"
Bürgergespräch: Barbara Regitz, MdL im Gespräch mit Markus Erlinger, dem Bezirksverbandsvorsitzenden des Bayerischen Lehrer-und Lehrerinnenverbands von Mittelfranken (BLLV); Foto: privat
Endlich wieder persönlich! Nach einer mehr als zweijährigen Corona-bedingten Pause traf sich Barbara Regitz, Mdl mit Markus Erlinger, BLLV-Bezirksvorsitzender“ wieder in Präsenz.

Schwerpunkte des Austausches waren die Themen Personalversorgung, Belastungen der Lehrkräfte durch Corona und Ukrainekrieg sowie die damit verbundenen Konsequenzen für die Bildungsqualität an Bayerns Schulen.

Die beiden Gesprächspartner beschäftigten hauptsächlich die Fragen: Was können wir tun, um den vielen geflüchteten ukrainischen Schülerinnen und Schülern so rasch wie möglich Sicherheit zu bieten, eine Tagesstruktur durch die Schule zu geben und sie bestmöglich sprachlich und sozial zu integrieren? Und auf der anderen Seite: Wie können wir Lehrkräfte bei diesen neuen Herausforderungen unterstützen?

Für Barbara Regitz ist klar: "Lehrer zu gewinnen ist das Gebot der Stunde. Zweitqualifikationen ermöglichen, zeitweilige Hinzuverdienstgrenzen für Pensionisten anheben, Anerkennung der Qualifikationen ukrainischer Lehrkräfte usw. all das sind Maßnahmen, für die sich die CSU stark macht." Die Abgeordnete sagte ihre Unterstützung in den Bereichen Entlastung von Lehrkräften, Schaffung multiprofessioneller Teams an Schulen und Entbürokratisierung, v.a. in der inneren Verwaltung, zu.

Ein besonderes Augenmerk legte der Bezirksvorsitzende Markus Erlinger auf die Situation der Fach- und Förderlehrkräfte (Einhaltung der Richtlinien für Sicherheit im Unterricht), die Lehrkräfteausbildung (hohe Abbrecherquote in den Seminaren) und die gesundheitliche Situation der Lehrkräfte und Schulleitungen.

Sowohl die CSU-Politikerin als auch der BLLV-Repräsentant waren sich einig, dass die Bildungsqualität zukünftig nur mit bodenständig, universitär gut ausgebildeten Lehrkräften und mit für das gesamte Personal ansprechenden, motivierenden Arbeitsbedingungen gesteigert werden kann. Beide stimmten überein, dass sich eine derartige Verzögerung bei der Ausgabe von Arbeitsverträgen und bei der Entlohnung von Aushilfskräften, wie sie sich in dem nun zu Ende gehenden Schuljahr ergab, nicht mehr wiederholen darf.

Barbara Regitz fasste zusammen: „Wir in der Politik müssen natürlich immer die Gesamtlage im Auge haben und vielerlei Interessen berücksichtigen. Persönlich ist mir wichtig, dass der Austausch auch mit dem mittelfränkischen BLLV wieder in Präsenz stattfinden kann und wir ihn regelmäßig fortsetzen. Gerade als ehemalige Grundschullehrerin ist es mir ein Anliegen, zuzuhören, sich auszutauschen und dann zu handeln. Die Politik braucht dafür die Diskussion mit den Fachleuten aus der Praxis.“

Aus Nürnberg: 
Neuer Glanz für die Holzschuherkapelle auf dem Johannisfriedhof 
links: Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König, Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Nürnberg St. Johannis Ulrich Willmer, die Lebensgefährtin eines verstorbenen Holzschuher Familienmitglieds im Gespräch mit Barbara Regitz, MdL; rechts: Monika Helbig, Barbara Regitz, MdL, Ferdinand Hirschfelder 
Fotos: privat

Barbara Regitz, MdL durfte bei der Wiedereröffnung der Holzschuherkapelle am 
24.Juni 2022 in Nürnberg nicht fehlen. Zu diesem Stadtteil ihres Stimmkreises Nürnberg-Nord hat die CSU-Landtagsabgeordnete eine starke emotionale Verbindung, denn sie ist hier geboren.

Pünktlich zum Auftakt der Kärwa in St. Johannis wurde die Holzschuherkapelle auf dem Johannisfriedhof feierlich wiedereröffnet. „Sechs Jahre lang dauerten die umfangreichen Sanierungsarbeiten an diesem Schmuckstück, das zu einem der Highlights der Frankenmetropole zählt. Jetzt strahlen die ganze Kapelle und vor allem das beeindruckende Kunststück „Die Grablegung Christi“ des Nürnberger Steinmetzes Adam Kraft in neuem Glanz. Und das Beste daran: Durch das Rundfenster auf der Seite kann man auch bei geschlossener Kapelle das Kleinod betrachten“, freut sich Barbara Regitz. Das Original befindet sich im Germanischen Nationalmuseum.

In der Kapelle konnte Barbara Regitz zusammen mit Oberbürgermeister Marcus König und Pfarrer Ulrich Willmer die gelungene Sanierung bewundern, die die Stadt Nürnberg rund 485.000 Euro gekostet hat. Alle betonten die große kulturelle und historische Bedeutung des Rundbaus. Noch heute hat die Familie Holzschuher dort das Recht, ihre Angehörigen beizusetzen. Die Grabkapelle ist jedoch seit 1925 Eigentum der Stadt Nürnberg. Im Gespräch mit Barbara Regitz erklärte Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich, dass das neue Klimakonzept die berühmte Figurengruppe in den nächsten Jahren gut pflegen wird. Aus konservatorischer Sicht sei doch nicht vertretbar, das Kleinod dauerhaft offen zu halten. Deswegen wurde ein kleines Rundfenster auf der Nordseite der Kapelle eingebaut. Barbara Regitz bedankte sich bei Ferdinand Hirschfelder, Vorsitzender des Bürgervereins St. Johannis, für das unermüdliche Engagement des Bürgervereins, der jahrelang für den Erhalt der mittelalterlichen Kapelle gekämpft hat.

Aus dem Plenum:
Erste Regierungserklärung Staatsministerin Ulrike Scharf, MdL
Foto: Staatsministerin Ulrike Scharf , MdL(Quelle: CSU-Fraktion)
"Bayern. Gemeinsam. Stark." Unter diesem Motto stand diese Woche die Regierungserklärung von Staatsministerin Ulrike Scharf, MdL die die Familien-, Arbeits- und Sozialpolitik in den Mittelpunkt gerückt hat - von der Kinderbetreuung über die Jugendarbeit bis zu den besten Berufsaussichten im Freistaat.

Hier geht's zum Redebeitrag:


Bayerns Vorreiterrolle beim Klimaschutz wird weiter ausgebaut
Klimaschutzgesetz
Bayerns Natur bewahren und die Energieversorgung nachhaltig sichern - dafür sorgt die CSU-Fraktion mit dem Klimaschutzgesetz und dem dazu gehörenden Maßnahmenpaket, die diese Woche im Plenum auf den Weg gebracht wurden. Ziel des Gesetzes ist, dass Bayern bis 2040 klimaneutral und der Ausbau der erneuerbaren Energien massiv gestärkt wird.
Konkret soll mit dem Gesetz der CO2-Ausstoß bis 2030 um mindestens 65 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Hinzukommt eine Solardachpflicht für neue Industrie- und Gewerbegebäude. Das dazugehörige Klimaprogramm umfasst über 150 Maßnahmen, beispielsweise 30 Millionen neue Bäume und die großflächige Renaturierung von Mooren.
Foto: Boarding1Now | @ iStock 

Weiterbeschäftigung von pensionierten Lehrern wird vereinfacht
Foto: Alexas_Fotos | @ Pixabay
Unterrichtsversorgung sichern
Um die Personalsituation in der öffentlichen Verwaltung zu entlasten, vereinfacht die CSU-Fraktion die Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung von pensionierten Beamten, insbesondere Lehrern. Dazu ändert die Fraktion das Bayerische Beamtenversorgungsgesetz. Der entsprechende Antrag wurde diese Woche im Landtag eingebracht. Konkret soll für pensionierte Beamte, die im Ruhestand im Öffentlichen Dienst aushelfen, die Höchstverdienstgrenze auf 150% der ruhegehaltfähigen Bezüge erhöht werden. Die Regelung soll bis zum 31. Dezember 2025 gelten und nur für Beamte, die wegen des Erreichens der für sie geltenden Altersgrenze in den Ruhestand gegangen sind.

Aus Nürnberg:
Quiz-Frage des Monats

Sommerzeit ist Grillzeit! Besonders schmackhaft sind dabei die leckeren Nürnberger Bratwürste. Diese „kurzen“ Würste haben aber eine lange Geschichte, denn es gibt sie schon seit über 700 Jahren. 

Wussten Sie, dass diese sogar geschützt sind? Seit 2003 ist die Bezeichnung “Nürnberger Rostbratwürste” mit dem Europäischen Schutzsiegel bestätigt: Alle Rostbratwürste, die unter dieser Bezeichnung im Stadtgebiet Nürnberg nach festgeschriebener Rezeptur hergestellt werden, machen dieses Siegel zur Bratwurst mit einer geschützten Herkunftsspezialität. Übrigens die erste Bratwurst der Welt! Mehr dazu erfahren Sie im Nürnberger Bratwurstmuseum.

Davon hat sich Barbara Regitz, MdL für ihre  Quizfrage inspirieren lassen.

Die Quizfrage lautete:
Wie lautet die Anschrift des Bratwurstmuseums in Nürnberg?
Die Richtige Antwort ist "Bratwurstgasse 1"

Der glückliche Gewinner Alois Jaworeck erhält für vier Personen Eintrittskarten ins Bratwurstmuseum in Nürnberg und „Drei im „Weggla“!
Foto: pixabay

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