Der Startschuss für die Bavarian Health Cloud (BHC) markiert einen wichtigen Schritt für die Medizin in Bayern. Ziel ist es, Gesundheitsdaten besser nutzbar zu machen und damit Forschung, Versorgung und Innovation nachhaltig voranzubringen.
„Gesundheitsdaten eröffnen die Chance auf einen echten Quantensprung in der Medizin. Mit der BHC schaffen wir die Grundlage, um in Bayern mit qualitativ hochwertigen Daten zu forschen“, betonte Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach, MdL, bei der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats der BHC GmbH in München.
Auch Wissenschaftsminister und Aufsichtsratsvorsitzender Markus Blume, MdL unterstrich die Bedeutung: „Mit einer bayernweiten Cloud-Lösung beginnen wir ein neues Kapitel der Spitzenmedizin. So können Krankheiten früher erkannt, besser behandelt und im besten Fall verhindert werden.“
Die Bavarian Health Cloud stellt umfangreiche medizinische Daten wie Diagnosen, Medikationen und Laborwerte strukturiert für Forschung und Industrie bereit – Milliarden von Datenpunkten, systematisch aufbereitet. In einem ersten Schritt werden Daten aus den sechs bayerischen Universitätskliniken zusammengeführt und für die Forschung nutzbar gemacht, weitere Quellen sollen folgen.
Das Ziel: Gesundheitsdaten sicher zugänglich machen und so Fortschritte in Medizin und Versorgung ermöglichen. Der Schutz sensibler Informationen hat dabei höchste Priorität: Die BHC steht unter staatlicher Aufsicht und erfüllt strenge Sicherheitsstandards.
Ein besonderer Dank gilt den Initiatoren aus Wissenschaft, Gesundheitsversorgung und Wirtschaft, die dieses Projekt maßgeblich vorangebracht haben und ihre Expertise im Aufsichtsrat einbringen.